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Hans-Heinrich Voigt will zentrale Lage nutzen

shz.de von
erstellt am 17.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Neumünster muss alte Stärken neu betonen und teilweise auch wieder finden. Dazu gehören die zentrale Lage im Land und die Nähe zu Hamburg. Dies ist in den letzten Jahren auf den Weg gebracht worden und hat bereits zu einer Trend-Umkehr bei der demografischen Prognose geführt.

Die Stärkung als Wirtschaftsstandort wird zu mehr Arbeitsplätzen vor Ort und perspektivisch zu einer steigenden Einwohnerzahl führen. Als einziges der vier Obenzentren verfügt Neumünster allerdings über keine Anbindung an die öffentliche Hochschullandschaft. Gut ausgebildete Menschen zieht es deshalb nach dem Abitur aus der Stadt, um etwa in Heide, Flensburg oder einem anderem Standort ihr Studium zu beginnen. Eine alte Stärke Neumünsters war die Ingenieursfachschule. Diese Lücke müssen wir wieder schließen, um auch für gut ausgebildete junge Menschen ein entsprechendes Angebot vor Ort bereit zu halten.

Kinder in schwierigen Lebensumständen müssen stärker gefördert werden als andere. Allerdings kann die Stadt dies nicht allein bewältigen. Das Land könnte hier etwa unterstützend wirken, in dem es - siehe oben - auch in Neumünster Hochschulbereiche ansiedelt.

Im Landesvergleich weist Neumünster mit die günstigsten Mietpreise auf. Dies geht einher mit einem Überhang an Mietwohnungen. Die Förderung von Wohnraum durch das Land ist deshalb unwahrscheinlich. Hieran hängt auch die Förderung von seniorengerechten Wohnungen. Die städtische Wobau saniert ihren Wohnbestand in der Regel barrierefrei - ein wichtiges Merkmal einer seniorengerechten Ausstattung.

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