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Verkehrsversuch : Großflecken: Schon 2015 Knöllchen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Noch immer benutzen Autofahrer den Großflecken als verbotene Abkürzung. Aber es werden weniger

Die verkehrsberuhigte Innenstadt scheint von den Autofahrern langsam akzeptiert zu werden: Die Zahl der Autofahrer, die das Durchfahrverbot am Großflecken ignorieren, geht weiter zurück. Dennoch gibt es immer noch etliche Fahrer, die für die verbotene Abkürzung ein Knöllchen riskieren.

Die Stadt überwacht weiterhin täglich in Dreierteams die Einhaltung der Regeln und hat seit Beginn der Kontrollen am 5. August schon 2015 Verwarngelder ausgesprochen. „1223 Autofahrer haben auch schon gezahlt, Beschwerden gegen das Verwarngeldangebot gibt es nur vereinzelt“, sagte Stadtsprecher Stephan Beitz zum Courier.

Die Courier-Redaktion machte auch gestern Nachmittag zwischen 14.15 und 14.30 Uhr wieder ihre eigene Zählung und erwischte dabei noch acht Falschfahrer, die das Durchfahrverbot ignorierten. Drei waren am NMS-Kennzeichen als Ortskundige zu erkennen. 25 Fahrzeugfahrer verhielten sich korrekt, indem sie entweder den Parkplatz bei Karstadt oder am Klostergraben ansteuerten. Zwölf Pkw bogen an der provisorischen Barriere in die Holstenstraße ein. Dort und an der Parkstraße habe sich die neue Einbahnstraßen-Regelung eingespielt, sagte Beitz.

Die provisorischen Baustellenabsperrungen werden als „Gedächtnisstütze“ wohl weiter unverzichtbar sein. Sie werden täglich morgens um 9 Uhr vom Technischen Betriebszentrum aufgestellt und abends um 18 Uhr wieder abgebaut und in den Bauhof an der Niebüller Straße transportiert. „Ohne diese Sperren geht es nicht“, sagte Beitz.

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erstellt am 25.Sep.2013 | 17:00 Uhr

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