zur Navigation springen
Holsteinischer Courier

21. Oktober 2017 | 18:50 Uhr

Großflecken bleibt beliebte Abkürzung

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

shz.de von
erstellt am 28.Aug.2013 | 00:35 Uhr

Die Autofahrer legen es weiter darauf an und ignorieren hartnäckig das Durchfahrverbot am Großflecken. Wer erwischt wird, muss 20 Euro Verwarnungsgeld zahlen. Seit dem 5. August schrieben die Politessen der Stadt schon mehr als 800 Knöllchen.

Doch das schreckt offenbar nicht wirklich ab. Immer noch steuern viele Fahrer nicht die Parkplätze bei Karstadt oder am Klostergraben an, sondern nutzen den Großflecken als verbotene Abkürzungsstrecke durch die Innenstadt.

Das zeigte auch die gestrige Zählung. Zum siebten Mal jeweils an einem Dienstag notierte die Courier-Redaktion an neuralgischen Punkten des Verkehrsversuchs die Zahl der Falsch- und Geisterfahrer.

>Großflecken (Zählung in der Zeit von 12.40 bis 12.55 Uhr): In dieser Viertelstunde fuhren 21 Fahrzeuge korrekt auf einen der beiden Parkplätze. Es gab aber auch 18, zumeist auswärtige Fahrer, die durchbrausten.

Insgesamt ist das Verkehrsaufkommen aber rückläufig. Radfahrer trauen sich mittlerweile sogar auf das Straßenpflaster. Der Überweg für Fußgänger ist kein Problem.

>Holstenstraße (12.57 bis 13.12 Uhr): 18 Pkw schwenkten vom Großflecken kommend korrekt in die Peterstraße ein. Nur eine ältere Pkw-Fahrerin mit NMS-Kennzeichen, die von der Marienstraße kam, wendete an der Peterstraße und fuhr dann falsch entgegen der Einbahnrichtung.

>Parkstraße (13.15 bis 13.30 Uhr): Wie in der Vorwoche gab es keinen einzigen Geisterfahrer, sechs Pkw wendeten an der Barriere.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen