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Bimöhlen : Großfeuer zerstört Stall - Feuerwehr rettet Tiere

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In Bimöhlen bei Neumünster brennt ein Stall. Die Feuerwehr ist schnell im Einsatz und verhindert, dass die Flammen auf ein Wohnhaus für Behinderte übergreifen. Mehrere Tiere werden aus dem Feuer gerettet, zwei Ferkel und mehrere Hühner verenden jedoch in den Flammen.

Bimöhlen | Ein Großfeuer hat in der Nacht zu Donnerstag in Bimöhlen (Kreis Segeberg) das Wirtschaftsgebäude eines Bauernhofes nahezu vollständigzerstört. Der Hof dient als Einrichtung für behinderte Menschen - von ihnen wurde niemand verletzt. Die Feuerwehr rettete mehrere Tiere aus dem brennenden Gebäude, zwei Ferkel und einige Hühner kamen jedoch in den Flammen um.

Um 22.15 Uhr meldeten Bewohner des Hofes den Brand in der Straße "Weide", etwa vier Kilometer außerhalb der Ortschaft Bimöhlen. Die Leitstelle Holstein löste daraufhin Großalarm für die umliegenden Wehren aus. Als die ersten Kräfte am Einsatzort eintrafen, brannte das etwa 25x15 Meter große Fachwerk-Gebäude bereits in voller Ausdehnung.

Umgehend wurden Wasserversorgungen von einem Bohrbrunnen und dem nahegelegenen Fluss Osterau aufgebaut. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnten zwei Rinder, zwei Kälber, drei Jungsauen sowie ein Eber und zwölf Ferkel aus dem brennenden Gebäude gerettet werden. Aufgrund des starken Funkenfluges wurden die umliegenden Gebäude vor den Flammen geschützt, sodass sich das Feuer auf den freistehenden Stall beschränkte. Während der Löscharbeiten stürzten die Giebel ein, das Gebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder.

Gemeindewehrführer und Einsatzleiter Dieter Wagner war mit dem Verlauf des Einsatzes zufrieden. „Das Zusammenspiel der vielen eingesetzten Wehren hat gut geklappt, die Bewohner des Hofes haben gut reagiert und den Anweisungen der Feuerwehr sofort Folge geleistet.“ Während der Dauer der Löscharbeiten betreuten Kräfte des DRK im benachbarten Wohngebäude 32 behinderte Menschen.

Zur Brandursache und Schadenhöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden, die Kriminalpolizei hat die Einsatzstelle beschlagnahmt und wird die Ermittlungen in wenigen Stunden aufnehmen.

Die Kräfte der Wehren aus Bimöhlen, Wiemersdorf, Hitzhusen, Bad Bramstedt, Großenaspe, Hartenholm und Heidmühlen waren mit etwa 150 Einsatzkräften in 19 Fahrzeugen vor Ort. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen sowie dem Organisatorischen Leiter des Rettungsdienstes eingesetzt. Gegen drei Uhr konnten die ersten Kräfte aus dem Einsatz entlassenwerden. Eine Brandwache befindet sich derzeit noch vor Ort.

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erstellt am 26.Sep.2013 | 08:04 Uhr

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