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Verkaufsoffener Sonntag : Großer Umsatz, viele Staus und kaum Parkplätze

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Zum ersten verkaufsoffenen Sonntag 2015 strömten die Besucher nach Neumünster. Die Autobahnausfahrt Neumünster-Süd war zeitweise zu.

So viel war schon lange nicht mehr bei einem verkaufsoffenen Sonntag in der Stadt los. Aus Nah und Fern strömten gestern Besucher nach Neumünster.

„Bereits mit dem Startschuss um 14 Uhr reichten unsere beiden großen Parkplätze nicht mehr aus und wir mussten den dritten Parkplatz öffnen“, sagte Torsten Wiegelmann vom Designer-Outlet-Center. Auch wenn die endgültige Besucherzahl frühestens Mitte der Woche feststeht: „Das war mit Sicherheit einer der stärksten Sonntage“, erklärte Wiegelmann nach Ladenschluss um 18 Uhr. Zwischen 14 und 15.30 Uhr sperrte die Autobahnpolizei die Ausfahrt Neumünster-Süd in Richtung Hamburg. „Das Verkehrsaufkommen war zu groß, der Rückstau reichte bis Neumünster-Mitte“, erklärte ein Polizeisprecher. Wer zum DOC wollte, musste über Großenaspe ausweichen. Auch in der Gegenrichtung gab es bis zu drei Kilometer Stau. Sehr zum Ärger von Ingrid Först, Geschäftsführerin bei Nortex: „Das zeigt wieder einmal, dass die Altonaer Straße Besucherströme nicht auffangen kann.“ Auch wenn zwischenzeitlich der Kundenaustausch fehlte. Der Parkplatz beim Modecenter in Wittorf war ständig komplett gefüllt. „Das liegt daran, dass sonst keine andere Stadt in Schleswig-Holstein verkaufsoffen ist“, so Först. Diesen Umstand begrüßte auch Philip Brügge, Inhaber von Möbel- und Küchen-Brügge im Freesencenter. „Hier ist die Hölle los“, freute er sich. Wie Först und Wiegelmann sprach er von „einem der besten Sonntage seit langem“.

In der Innenstadt hatte Citymanager Michael Keller für Programm gesorgt. Unter der Aufsicht der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte brannte auf dem Großflecken ein wärmendes Feuer. Es gab Buden und Kinderschminken beim Kreisel-Team und auf der Bühne ein abwechslungsreiches Musikprogramm. Feuerkünstler zeigten in zwei Shows ihr Können. „Schön hier, es ist richtig viel los“, sagte Anke Sanger aus Gadeland. Nachteil: Es gab zu wenig Parkplätze, der Großflecken zugeparkt.

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erstellt am 02.Feb.2015 | 05:30 Uhr

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