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Holsteinischer Courier

23. Oktober 2017 | 08:26 Uhr

Grossenaspe : Großer Andrang beim Indianertag

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Schauspieler Joshy Peters gab im Wildpark Eekholt Autogramme und übernahm die Patenschaft für Waschbärdame Mimi.

shz.de von
erstellt am 11.Aug.2015 | 08:00 Uhr

Großenaspe | Trotz des sonnigen Strandwetters gehörte der Indianertag im Wildpark Eekholt am Sonntag sicher wieder zu den beliebtesten Ausflugszielen in der Region. Mehr als 3500 kleine und große Besucher wurden an den Kassen gezählt.

Passend zum Motto des Tages hatten wieder zahlreiche „Rothäute“ ihr Lager im Park aufgeschlagen. In den Tipis auf der Osterau-Wiese herrschte reges Treiben, und beim Ponyreiten bildeten sich zeitweise lange Schlangen. Für Kinder, die sich noch nicht auf ein richtiges Pferd trauten, standen gut gesattelte Holzpferde bereit. Handwerklich (mehr oder weniger) begabte Besucher gestalten dort außerdem eine riesige, rauchende Friedenspfeife, die im Wildpark ihren Platz bekommen soll.

Selbst Hand anlegen konnten die Besucher ebenfalls beim Goldwaschen und beim Bau eines Steckenpferdes. „Ich hatte schon einmal eins, aber das ist lange her“, verriet Linnea Künne (18), die als neue Auszubildende in der Tierpflege das erste Mal mit ihren Kollegen im Großeinsatz war.

Und weil der Indianertag immer innerhalb der Spielzeit der Segeberger Karl-May-Spiele stattfindet, durfte ein echter Karl-May-Held natürlich nicht fehlen. Der Schauspieler Joshy Peters hatte deshalb seinen Besuch mit Autogrammstunde angekündigt. Der 57-Jährige besetzt in der aktuellen Inszenierung „Im Tal des Todes“ zurzeit die Rolle des gewissenlosen Bergwerkbesitzers Roulin. Peters, der seit 1987 – also sozusagen als Urgestein – in Segeberg spielt, war nicht das erste Mal in Eekholt zu Gast. Bei seinem Besuch am Sonntag übernahm er jetzt die Patenschaft für die Waschbärdame namens Mimi. Im Gehege schloss der „Bösewicht“ dann beim Füttern nicht ohne Stolz, aber mit doch mit Vorsicht Freundschaft mit seinem Schützling.

Außerdem standen natürlich zahlreiche Fans mit Programmheften, Plakaten und Alben Schlange, um sich von ihm eine Unterschrift mit Widmung abzuholen. Ganz aufgeregt hatten sich hier auch Colin (8) und seine Schwester Niela (5) angestellt. „Der ist in echt gar nicht böse, sondern richtig nett“, erzählten die beiden kleinen Hamburger anschließend ihrer schmunzelnden Mutter Sabine Kleingarn (45).

Auch Theda Hatlapa (85) hatte wieder ihre Freude an dem gelungenen Indianertag. „Wir sind hier alle eine große Familie, und wir sind für unsere Besucher da“, freute sich die Gründerin des Wildparks, die es sich nicht nehmen ließ, viele der Gäste persönlich zu begrüßen.

Zum Programm gehörten ebenso die beliebten Tierfütterungen und auch auf der Flugwiese sammelten sich die Besucher in Scharen. Großes Interesse bestand in der Besucherschar natürlich auch an den Eekholter Wölfen. „Angst machen die mir nicht. Und es ist ja auch mehr als unwahrscheinlich, dass mir mal einer über den Weg läuft“, erklärte Hendrik (16) aus Reinbek hier ganz gelassen.

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