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Holstenhallen : Großer Andrang bei der Schulmesse

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Mehr als 1000 Eltern und Schüler informierten sich in Holstenhalle 2 über die weiterführenden Schulen / Neuer Besucherrekord

Der Andrang war wieder groß: Nach nur 20 Minuten drängten sich gestern Abend bereits weit über 500 Eltern und Schüler auf der Schulmesse. Insgesamt strömten weit über 1000 Besucher in die Holstenhalle 2, um sich an den Ständen der elf weiterführenden Schulen, der drei Regionalen Bildungszentren sowie der Waldorfschule und des Kulturbüros zu informieren. Knapp die Hälfte der Interessierten waren Viertklässler aus Neumünster und den Umlandgemeinden, die demnächst die Qual der Wahl beim Schulwechsel haben. Mit der hohen Besucherzahl wurde bei der dritten Auflage der Messe der Ansturm des Vorjahrs noch einmal leicht überschritten.

Bunt und fröhlich präsentierten sich die Schulen. Alle hatten sich etwas Besonderes ausgedacht: An der Alexander-von-Humboldt-Schule erklärten Oberstufenschüler den Technologie-Wettbewerb Formel-1 und hatten kleine Flitzer mitgebracht. Außerdem gab es Snacks vom Mensa-Team. „Wir wollen ins Gespräch kommen und nicht nur Inhalte präsentieren, sondern auch unsere Schul-Atmosphäre“, erläuterte Schulleiterin Doris Weege. Am Stand der Klaus-Groth-Schule stand unter anderem das Förderkonzept im Vordergrund. „Nach dem Motto ‚Stärken stärken, Schwächen schwächen‘ wollen wir die Talente der Kinder entdecken“, erklärte die Leiterin der Orientierungsstufe, Silke Lobin. Sie wurde dabei von einem Team aus 25 Eltern, Lehrern und Schülern unterstützt.

Tammes Richter (10) und seiner Mutter Natalie aus Großkummerfeld gefiel das Angebot des Gymnasiums gut. „Die machen hier Bio und Erdkunde auf Englisch“, meinte der Viertklässler beeindruckt, der aber auch mit dem Sportangebot der Holstenschule liebäugelte.

Sophie Caldwell (9) von der Grundschule Gadeland und ihre Mutter Sandra Jürß nutzten die Messe ganz bewusst, „um eine Vorauswahl zu treffen“. Anschließend wollten sie noch einige Vorstellungsabende der Schulen besuchen.

Reges Treiben herrschte an jedem Stand. Bei der Waldorfschule informierten sich Familien über Gartenbau und Werken. Das Kulturbüro zeigte bei seiner Messe-Premiere, wie die Stadt kulturelle Bildung in die Schulen bringt. Wem der Kopf bereits von all den Informationen schwirrte, der blieb für eine Weile bei der Walther-Lehmkuhl-Schule beim Tischfußball hängen.

„Diese Schulmesse ist im Land einmalig“, lobte Schulrat Jan Stargardt, als er gemeinsam mit Stadtrat Günter Humpe-Waßmuth die Messe eröffnete. Beide bedankten sich bei den Schulen sowie den Mitarbeitern aus Schulverwaltung und Schulamt, die die Veranstaltung organisiert hatten. 

 

Sie waren dabei:

Gemeinschaftsschule ohne gymnasiale Oberstufe: Grund- und Gemeinschaftsschule Einfeld, Freiherr-vom-Stein-, Hans-Böckler-, Wilhelm-Tanck-Schule.

Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe: GS Brachenfeld, GS Faldera.

Gymnasien: Alexander von-Humboldt-, Holsten-, Immanuel-Kant-, Klaus-Groth-Schule. Regionale Bildungszentren: Elly-Heuss-Knapp-, Theodor-Litt-, Walther-Lehmkuhl-Schule.

Privatschule mit gymnasialer Oberstufe: Freie Waldorfschule.

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erstellt am 06.Feb.2015 | 06:45 Uhr

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