Personalnot : Großenasper Ferienpass ist in Gefahr

Peter Pfirrmann (24)
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Peter Pfirrmann (24)

Sabine May gibt den Posten ab / Neue Organisatoren dringend gesucht

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03. Dezember 2014, 08:00 Uhr

Neumünsterstraße | Nach elf Jahren gibt die Großenasper Gemeindevertreterin Sabine May (CDU) ihren Posten als Organisatorin der Ferienpassaktion aus persönlichen Gründen auf. Eine Nachfolge für dieses Ehrenamt konnte in der Sitzung des Sport-, Schul- und Kulturausschusses jedoch noch nicht benannt werden.

Auch Mays Mitstreiterin Birgit Stehle, die auf der Sitzung nicht anwesend war, will ihr Amt eigentlich niederlegen. Doch im Ausschuss hoffte man, diese noch einmal zu einer Verlängerung ihrer Tätigkeit bewegen zu können. „Es wäre für einen Nachfolger deutlich einfacher, wenn Birgit noch ein Jahr weitermachen würde. Dann lässt sich sicher auch leichter jemand finden, der diese Aufgabe übernimmt“, erklärte der Ausschussvorsitzende Björn Hammerich (BfB).

Die Ferienpassaktion, die die Großenasper gemeinsam mit der Gemeinde Boostedt seit vielen Jahren auf die Beine stellen, erfreut sich großer Beliebtheit. Allein im vergangenen Jahr nahmen allein rund 350 Großenasper Kinder daran teil. „Es wäre eine Katastrophe, wenn es dieses Angebot nicht weiter geben würde“, kommentierte Bürgermeister Torsten Klinger (CDU) die Situation.

Noch am Anfang seiner Aufgabe steht der neue Jugendreferent Peter Pfirrmann (24). Aus seinem Bericht ging hervor, dass der Kontakt zu den Jugendlichen verbessert werden sollte, denn das Interesse an einer Mitgestaltung der Gemeinde sei hier nahezu eingeschlafen. Eine Einladung an die Jugendsprecher soll jetzt zeitnah der erste Schritt sein.

Verbessert werden soll in Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen und Verbänden außerdem die Aktualität der gemeindlichen Internetseite. Und auch ein Dorffest soll für das Jahr 2017 auf den Weg gebracht werden.

Ebenfalls sozusagen „am Ball“ bleiben wollen die Gemeindevertreter auch am Bau des Beachsoccer-Feldes auf dem Sportplatz. Hier fehlt es jedoch unter anderem noch an einem Sponsor für den Unterbau des „Sandkastens“.

Auf der Liste der Aufgaben des Ausschusses bleibt weiterhin auch das Thema des Schwimmunterrichtes für die Grundschulkinder der Gemeinde. Die Fragen zum Unterricht im Bad in Wahlstedt sind zwar mittlerweile geklärt, doch es fehlt noch eine Lösung für den Transport der Kinder. Dieses Problem soll jetzt zunächst im Kontakt mit der Schule weiter erörtert werden.

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