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Holsteinischer Courier

22. August 2017 | 19:17 Uhr

Boostedt : Große Übung soll Leben retten

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Wehren aus Boostedt, Kleinkummerfeld, Latendorf und Braak sowie die Führungsgruppe aus Groß Kummerfeld probten den Ernstfall.

Boostedt | Mit lautem Sirenengeheul um 19.25 Uhr startete am Mittwochabend für die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Boostedt, Kleinkummerfeld, Latendorf und Braak sowie für die Führungsgruppe aus Groß Kummerfeld eine groß angelegte Übung auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes in Boostedt.

Unter dem Alarmstichwort „Feuer groß“ (starke Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus sowie ein Brand in einem nebenstehenden Einfamilienhaus) rückten nach wenigen Minuten rund 60 Einsatzkräfte am Gebäude F 9 (Brandhaus) an.

Besonders gefordert waren einmal mehr die Atemschutzträger, die sich durch den Eingang Zugang zu dem verrauchten Gebäude verschafften, um nach vermissten Personen zu suchen und diese zu bergen. Dabei musste unter anderem ein Junge per Leiter befreit werden, und ein weiterer wurde von den Kameraden mit dem Rettungstuch ins Freie getragen.

Gleichzeitig löschten weitere Einsatzkräfte an anderer Stelle den Brand. „Der Schwerpunkt der Übung liegt auf der Rettung von Menschen. Das muss immer und immer wieder geübt werden. Deshalb stellen die Statisten, die der Jugendfeuerwehr Boostedt angehören, nicht nur Verletzte, sondern auch flüchtende Personen dar“, erläuterte der Boostedter Wehrführer Thomas Storm, der die Übung leitete.

Kurz nach dem Alarm am Brandhaus wurden die Kameraden außerdem zu einem fingierten Verkehrsunfall auf dem sogenannten Gelände „Camp Holstein“ auf dem Truppenübungsplatz gerufen. Hier musste eine verletzte Person mittels Rettungsgerät (Schere und Spreizer) befreit werden. Außerdem wurde ein am Unfallort verwirrt herumirrender Beteiligter von den Rettungskräften beruhigt und betreut.

Am Ende zeigte sich Wehrführer Thomas Storm mit dem Ergebnis des Einsatzes zufrieden. „Es war eine erfolgreiche Übung mit großer Beteiligung. Kein Kamerad wurde verletzt. Und wie der nahezu reibungslose Ablauf zeigte, arbeiten die Wehren sehr gut zusammen“, lautete sein Fazit.

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erstellt am 04.Aug.2017 | 06:00 Uhr

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