Große Sanierung für das Ehndorfer Bürgerhaus

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12. März 2014, 15:10 Uhr

Das Ehndorfer Bürgerhaus soll saniert werden. Das beschlossen die Gemeindevertreter um Bürgermeister Hauke Göttsch (CDU) auf ihrer Sitzung vorgestern Abend.

Einvernehmlich wurde eine Renovierung des Bürgerhauses im vollen Umfang abgehakt, denn die Kosten fallen deutlich niedriger aus als gedacht. 58 700 Euro waren eingeplant. Jetzt soll das Vorhaben 7000 Euro weniger kosten.

Nicht einverstanden sind die Ratsmitglieder mit der Aufstellung von privaten Schildern innerhalb ausgewiesener Tempo-30-Zonen. „Auf privaten Grund ja, aber nicht direkt neben der Straße auf gemeindeeigenen Boden an dicken Eisenstäben“, meinte dazu Bürgermeister Göttsch.

Außerdem müssen in der Gemeinde eine vom Blitz getroffene Eiche und vier erkrankte Kastanien abgesägt werden. Obwohl die Schäden dem Kreis Rendsburg-eckernförde im Januar mit dem erforderlichen Bildmaterial gemeldet worden waren, war trotzdem noch ein Gutachten fällig. Außerdem kamen die Ehndorfer um Ersatzpflanzungen nicht herum, um die Baumfällgenehmigung zu erhalten.

Beim Thema Reiter, die bei Ausritten mit ihren Pferden die Banketten beschädigen, konnte der Gemeindechef nach einer Aussprache mit Verursachern einen Lösungsvorschlag vermelden. Danach zeichnet sich die Bereitschaft von Grundstücksbesitzern ab, die Gatter ihrer Nutzflächen für die Reiter zu öffnen, damit die Banketten geschont werden.

Und: Eine Rechnung der Padenstedter Nachbarn über 17 000 Euro ist nichtig. Die Ehndorfer sollten an den Kosten für Instandsetzungsarbeiten der Padenstedter Pumpstation, an die Ehndorf angeschlossen ist, beteiligt werden. Doch kürzlich hatte der Padenstedter Bürgermeister Carsten Bein öffentlich eine Mitschuld der Ehndorf dementiert, weil die den Pumpbetrieb störenden Mikrofasertücher ausschließlich über stille Örtchen in Padenstedt entsorgt wurden.

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