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Große Koalition in Berlin: SPD-Mitglieder gespalten

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

von
erstellt am 01.Dez.2013 | 14:32 Uhr

Natürlich war der noch druckfrische Vertrag über die große Koalition zwischen Union und SPD im Bund auch Gesprächsthema beim SPD-Kreisparteitag. Die Auffassungen an der Basis waren durchaus geteilt.

Während Landeschef Ralf Stegner, der in Berlin ja mit am Verhandlungstisch saß, in vielen Punkten „100 Prozent sozialdemokratische Politik“ verwirklciht sah, blieb Friedhelm Brandt skeptisch. „Ich halte nicht viel vom Verhandlungsergebnis und werde höchstwahrscheinlich dagegen stimmen“, sagte der frühere Ratsherr aus der Gartenstadt. Helga Meisner, Seniorenbeirätin in Tungendorf und Vize im Sozialverband Deutschland, bekannte dagegen: „Ich war von Anfang an für die große Koalition.“ Der scheidende SPD-Kreisvize Axel Westphal sieht neben mancher Kröte „viele SPD-Schlüsselideen repräsentiert“. Er würde sich wundern, wenn die Basis nicht zustimmt. Darauf hofft auch die neue SPD-Chefin Kirsten Eickhoff-Weber: „Wir wären blöd, wenn wir diese Gestaltungsmöglichkeit nicht nutzen.“

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