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Holsten-Galerie in Neumünster : Großbaustelle wird ferngesteuert

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Anlieferverkehr für den ECE-Bau ist ein Logistik-Großprojekt. Der Wartebereich für Firmen ist in Tungendorf. Bereits am am 1. Dezember wird das Parkhaus eröffnet.

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erstellt am 15.Nov.2014 | 05:30 Uhr

Neumünster | Die Rohbauarbeiten für die Holsten-Galerie sind weit fortgeschritten. „Wir sind absolut im Zeitplan. Egal ob es stürmt oder schneit – im Februar 2015 soll der Rohbau abgeschlossen sein“, erklärt ECE-Projektleiter Armin Ellingen. Die Betonbauer haben sich vom Zob aus zum Teich und dem Gänsemarkt vorgearbeitet, wo zurzeit die Decke für das erste Obergeschoss gegossen wird.

Seit Kurzem hat ein Logistikunternehmen die Baustellen-Regie übernommen. Es steuert und koordiniert den gesamten Anlieferverkehr. „Die Firmen müssen zunächst einen Wartebereich im Gewerbe- und Servicepark Nord an der Tungendorfer Straße anfahren“, sagt Ellinger. Von dort aus werden die Lkw und Transporter nach einer ausgefeilten Taktung zur zentralen Anlieferung an der Bahnhofstraße/Fabrikstraße gelotst und dann zum richtigen Tor geleitet. Es gibt fünf Anlieferungsbereiche, an denen abgeladen wird. Sinn und Zweck des ausgeklügelten Systems ist es, Staus durch wartende Baustellenfahrzeuge in der Innenstadt zu verhindern.

Für den Innenausbau werden sich die Unternehmen dann sogar über das Internet einchecken und Wunschtermine für ihre Touren anmelden. Das wird auch nötig sein, denn wenn erst der Innenausbau losgeht und die Mieter ihre Läden auf eigene Rechnung ausbauen, können in der Spitze durchaus 800 statt der jetzt rund 200 Arbeiter und Handwerker auf der Baustelle aktiv sein. „Das ist dann aber der Endspurt in den letzten zwei Monaten vor der Eröffnung im Herbst 2015“, so Ellinger.

Ein wenig entspannen dürfte sich die Verkehrssituation auch durch die Eröffnung des neuen Parkhauses an der Kaiserstraße. Es fasst 585 Parkplätze und steht der Öffentlichkeit ab dem 1. Dezember zur Verfügung. Auch Handwerksfirmen, die mit dem Pkw kommen, können hier parken – müssen aber wie jeder Nutzer dafür zahlen. „Der Parkhausbetreiber wird nicht ECE sein, sondern die Firma Pollux“, sagt Armin Ellingen.

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