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Grabstein am neuen Weg im Stadtwald wird heute entfernt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

von
erstellt am 21.Mär.2016 | 14:58 Uhr

Erst vor knapp zwei Wochen entdeckte ein Spaziergänger einen Haufen Grabsteine am Bahndamm in Faldera (der Courier berichtete), nun erschraken Passanten an dem im vergangen Jahr fertiggestellten Verbindungsweg zwischen Hansaring und der ehemaligen Hindenburg-Kaserne an der Färberstraße. Als Begrenzungsstein, um die Zufahrt mit Autos zu verhindern, wurde dort auf der Seite der Färberstraße ebenfalls ein Grabstein verwendet.

Die Inschrift „Claus D. Clausen“ sowie das Geburts- und Sterbejahr sind zwar schon ein wenig verblichen, dennoch aber noch deutlich lesbar. „Wir wussten davon nichts. Das geht selbstverständlich überhaupt nicht und ist ziemlich pietätlos“, erklärte gestern Abteilungsleiter Heiner Feilke vom Fachdienst Grünflächen.

Holger Fockenga, stellvertretender Fachdienstleiter im Technischen Betriebszentrum (TBZ), geht davon aus, dass die Firma, die den Weg gebaut hat, den Stein dort platzierte. „Das war eine Fremdfirma, damit hatten wir nichts zu tun.“ Mitarbeiter des TBZ wollen den Stein heute entfernen und gegen einen ganz normalen Findling austauschen, kündigte Fockenga gestern an.

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