Bornhöved : Glasquader für Klaus Hansen

„Klaus Hansen zählt zu denen, die sich eher bescheiden im Hintergrund halten“, sagte Bornhöveds Bürgermeister Dietrich Schwarz (rechts), nachdem er Klaus Hansen den Glasquader der Gemeinde Bornhöved überreicht hatte.
„Klaus Hansen zählt zu denen, die sich eher bescheiden im Hintergrund halten“, sagte Bornhöveds Bürgermeister Dietrich Schwarz (rechts), nachdem er Klaus Hansen den Glasquader der Gemeinde Bornhöved überreicht hatte.

Der Leiter der Volkshochschule Bornhöved/Trappenkamp wurde beim Neujahrsempfang für seinen ehrenamtlichen Einsatz ausgezeichnet.

shz.de von
24. Januar 2018, 09:00 Uhr

Bornhöved | Auf dem Neujahrsempfang der Gemeinde werden verdiente Bürger mit dem Glasquader von Bornhöved geehrt. Sonntag überreichte Bürgermeister Dietrich Schwarz das Dankeschön der Gemeinde an den Volkshochschulleiter Klaus Hansen.

Seit 1986 hat sich der Bornhöveder für die Volkshochschule Trappenkamp-Bornhöved stark gemacht. Seit 2015 leitet er die Einrichtung. Diese habe – wie Hansen betonte – inzwischen nicht nur eine neue Wertschöpfung durch die Gemeinde erhalten. Auch das Programm habe sich gewandelt, und biete zeitgemäße Kurse von Sprachen bis zur Freizeitgestaltung.

Etwa 120 Gäste hatten sich in der Mensa der Sventana-Schule eingefunden. Bornhöved zählt zurzeit 3380 Einwohner. „Davon sind 723 Einwohner über 60 Jahre“, berichtete der Bürgermeister. 179 Kinder im Alter von unter sechs Jahren tummeln sich in Bornhöved. Außerdem leben 37 Nationen in der Gemeinde. „Fast internationales Flair“, meinte Schwarz. Lediglich die Dorfentwicklung müsste noch ein wenig hinterherkommen.

„Die Versorgungssituation ist gut“, sagte Schwarz. Immerhin gebe es nach Konzernaussagen in Bornhöved den umsatzstärksten Lidl-Markt Schleswig-Holsteins. Hinzu kommen Aldi und Edeka, die für eine gute Versorgung und ein breites Angebot sorgen. „Bei der Entwicklung der Gemeinde wollen die Bornhöveder Ortspolitiker auf Chancen im Städtebauförderungsprogramm setzen“, sagte Schwarz.

Zur Kommunalwahl tritt der 68-Jährige nicht wieder an. „Ich möchte meine Zeit noch ein wenig zum Leben nutzen“, meinte er. Bis zur Kommunalwahl stehe allerdings die Entwicklung der Gemeinde weiter im Vordergrund.


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