Aukrug : Gildebrüder schlugen ihre Tannenbäume selbst

Da musste der Weihnachtsmann mit anpacken: Thomas Vetterick (in roter Kluft) half Ulf Michel und seinem Sohn Oskar, den Baum ins Auto zu verladen.
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Da musste der Weihnachtsmann mit anpacken: Thomas Vetterick (in roter Kluft) half Ulf Michel und seinem Sohn Oskar, den Baum ins Auto zu verladen.

Schon zum 18. Mal kam die Jacoby-Bürgergilde nach Aukrug-Homfeld, um ein Familienfest zu feiern

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13. Dezember 2015, 19:12 Uhr

Neumünster | Schon zum 18. Mal setzte sich gestern die Jacoby-Bürgergilde zu Neumünster am dritten Adventssonntag gen Aukrug in Marsch: In Homfeld trafen sich die Gildebrüder und ihre Familien zum traditionellen Tannenbaumschlagen. Nach dem Dauerregen der Vortage wurden sie dort zwar von der Sonne verwöhnt, aber der Platz und die Parkstreifen am Bucker Weg waren ordentlich durchgeweicht: Manch Wagen musste aus der Bankette geschoben werden.

Viele Gildebrüder sägten sich ihre Tanne selber aus der Schonung, während andere sich mit Frau und Kindern aus der langen Reihe der bereits geschlagenen Bäume einen auswählten. Anschließend gab es einen Klönschnack bei Grillwurst, Stollen und Punsch. Die Jagdhornbläser der Kreisjägerschaft Neumünster sorgten für die musikalische Untermalung. Der Weihnachtsmann hatte ein paar kleine Überraschungen für die Jüngsten dabei.

Die Veranstaltung für die ganze Familie geht auf Peter Suhr zurück: In seiner Zeit als Gildekönig (1998-2000) wurde sie ins Leben gerufen. „Die Idee dahinter war, etwas für die Familien zu machen. Und das hat sich durchgesetzt. Für viele Gildebrüder ist der dritte Advent für die Familie bei der Gilde reserviert“, sagte Suhr.

Möglicherweise muss die Gilde sich aber im nächsten Jahr einen neuen Ort suchen, denn der idyllisch gelegene Platz in der Nähe des Boxbergs steht vielleicht nicht mehr zur Verfügung.

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