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Einkaufen im Kerzenschein : Geschenke-Pirsch bis in den späten Abend

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Candle-Light-Shopping litt unter kühlem Nieselwetter / Nur rund 60 Teilnehmer beim Laternelaufen / Kurzes aber knackiges Feuerwerk

shz.de von
erstellt am 02.Dez.2013 | 06:00 Uhr

Candle-Light-Shopping – das verspricht warmwohlige Einkaufsatmosphäre und Gemütlichkeit. Die Realität sah am Freitagabend in der Innenstadt leider etwas anders aus. Das nasskalte Wetter trieb die Menschen zum Aufwärmen an die Glühweinstände auf dem Weihnachtsmarkt, oder sie blieben gleich zu Hause. Zu spüren war das nicht nur in den Geschäften, sondern auch beim Laternenumzug, der sich auf der Kieler Brücke formierte. Mit nur rund 60 Teilnehmern waren es deutlich weniger als im vergangenen Jahr.

Wer dennoch gekommen war, hatte aber durchaus seinen Spaß: Auf der Kieler Brücke trotzten Nachwuchstänzer des Polizeisportvereins mit flotten Hiphop-Vorführungen dem Wetter. Anschließend machte sich der Umzug auf seinen Weg. Mit den 18 Musikern des Spielmannszugs Neumünster vorweg und abgesichert von Polizeibeamten und der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte marschierte der Tross über den Großflecken. Am Eingang zur Lütjenstraße wurde ein kurzer Halt gemacht, bis es über die Lütjenstraße weiter zur Vicelinkirche ging. Hier kehrten viele Laterneläufer ein. Im Gotteshaus am Kleinflecken wurde den Besuchern wieder eine ganz besondere Atmosphäre geboten. Getreu dem Motto der Veranstaltung wurde der Kirchenraum von hunderten von Kerzen stimmungsvoll ausgeleuchtet. Erwartet wurden die Besucher von Pastorin Simone Bremer und ihrem Kollegen von der Anschargemeinde, Stefan Bemmé. Mit Hilfe ihrer Handpuppen Emma und Charlie unterhielten sie sich mit den jüngsten Besuchern in der Kirche und erklärten kindgerecht, was Advent eigentlich bedeutet und warum Weihnachten gefeiert wird.

Punkt 19 Uhr wurde am Teichufer ein sehr kurzes aber sehenswertes Feuerwerk abgebrannt. Im Anschluss bekamen viel Besucher dann doch noch Kauflaune. Bis um 22 Uhr waren viele Geschäfte geöffnet.

„Wir haben uns das Feuerwerk angeschaut und gucken jetzt noch mal nach Weihnachtsgeschenken“, verrieten Petra Eggers und Klaus Peters aus Wittorf. Ein positives Resümee gab es von Karstadt-Chefin Christin Krümmel: „Das Wetter hat die Menschen fern gehalten. Im Vergleich zum Vorjahr war die Kundenfrequenz deutlich geringer. Die Kunden, die dann doch hier waren, haben aber viel gekauft, der Umsatz war größer als im Vorjahr. Wir sind sehr zufrieden.“



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