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Jahresprogramm : Gerisch: Kunst für Auge, Ohr & Herz

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Prall gefülltes Programm 2016 startet am Sonntag mit der Vernissage „Für Augen & Ohren – Edition Longplay“ / Spielfilm als weiteres Thema

shz.de von
erstellt am 12.Mär.2016 | 09:00 Uhr

Neumünster | Im Jubiläumsjahr hat das Team der Gerisch-Stiftung Besonderes vor: Neben zwei großen Ausstellungen graben Brigitte und Herbert Gerisch tief in ihren Schätzen und werden im Herbst frei nach Shakespeare unter dem Motto „Wie es uns gefällt“ ihre ganz persönlichen Lieblingsstücke präsentieren. Zum Jahresprogramm gehören außerdem hochkarätige Konzerte, Lesungen, Führungen und ein Programmheft im neuen Gewand.

„Wir haben uns verjüngt“, sagte der neue künstlerische Kurator der Stiftung, Professor Claus Friede, gestern beim Vorstellen des Programms und sprach augenzwinkernd von „viralen Effekten der Kunst“. Das ganze Anwesen in Beschlag nimmt die aktuelle Ausstellung „Für Augen & Ohren – Schallplatte und Kunden – Edition Longplay“, in der der langjährige Leiter von Jazz-Baltica, Rainer Haarmann, große Teile seiner Sammlung präsentiert (der Courier berichtete). Sie wird am Sonntag um 12 Uhr eröffnet; Promis werden außerdem ihre Lieblingsplatten auflegen.

Ein pralles Programm folgt: Am Internationalen Museumstag (22. Mai) werden eine Dokumentation zur „Landscape“-Ausstellung sowie weitere Filme, unter anderem über den Klarinettisten Harold Rubin, gezeigt. In der Neumünsteraner Museumsnacht (28. Mai) gibt es Kurzfilme im neuen Gerisch-Kino (ex-Malschule im Keller).

Die zweite große Ausstellung „Friendly Footage“ widmet sich der Symbiose von Kunst und Spielfilm (Vernissage 5. Juni, 12 Uhr) und präsentiert bekannte und unbekannte Zitate, Metaphern und Konstruktionen, die diese Genres verbinden. Dazu gehört eine Projektwoche von Studenten der Ottersberger Hochschule für Künste im Sozialen und eine Lesung der Schriftstellerin Dagmar Seifert (26. Juni) über den fiktiven deutschen Regisseur Adam Koschwitz („Gegenschnitte“). „Friendly Footage“ – unter diesem Motto wird ein Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem das schönste Picknick zum Lieblingsfilm inszeniert werden soll (10. Juli) – ob „Jenseits von Afrika“ oder „Star Wars“. Es locken freier Eintritt, Dinner für zwei und weitere Preise. Zum Filmthema zeigt die Gerisch-Stiftung auch den Film „Die Ameise der Kunst“ von Peter Sempel (4. September). Die Lieblingsstücke aus dem Hause Gerisch gibt es ab dem 21. September zu sehen (Vernissage 18. September, 12 Uhr) und als „Beistück“ etwas Besonderes: Die Künstlerin und Teemeisterin Mona Li wird auf dem chinesischen Saiteninstrument Gu Zheng musizieren (9. Oktober) und eine Teezeremonie vollziehen. Ihre persönliche Leidenschaft für Mode war der Motor für „Kleider und Kunst“ (6. November), der etwas anderen Modenschau von Brigitte Gerisch. „Meine Mutter hat mir einen großen Fundus aus den 50er-Jahren vererbt, und ich bin schon immer eine große Mode-Bewunderin gewesen“, sagt sie voller Vorfreude.

www.gerisch-stiftung.de


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