Gerd Schöneck: Seit 25 Jahren der Mann auf dem Bauhof

Seit 25 Jahren gibt es in Großenaspe  den Bauhof und  genau so lange ist Gerd Schöneck hier  bereits tätig.  Foto: Friebel
Seit 25 Jahren gibt es in Großenaspe den Bauhof und genau so lange ist Gerd Schöneck hier bereits tätig. Foto: Friebel

Morgen gibt es eine kleine Feierstunde / Am 1. April 1986 wurde der Bauhof in Großenaspe eingerichtet

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01. April 2011, 08:28 Uhr

Grossenaspe | Am 1. April 1986 wurde ein eigener Bauhof in der Gemeinde Großenaspe eingerichtet wurde. Unter dem damaligen Bürgermeister Hans Asbahr war der Bauhof eingerichtet worden, der zu einer nunmehr 25 Jahre währenden Erfolgsgeschichte wurde. Mann der ersten Stunde war Gerd Schöneck als Leiter, der nun ebenfalls auf ein Vierteljahrhundert Arbeit für seine Gemeinde zurückblicken kann. Mit einer kleinen Feierstunde morgen ab 11.30 Uhr in Timms Gasthof soll das Doppel-Jubiläum gewürdigt werden.

Jahrhunderte lang haben sich die Großenasper um alles vor ihrer Haustür selbst gekümmert. Doch letztlich wurden die allgemeinen Aufgaben immer mehr. Das Straßennetz wurde dichter, die Gemeinde wuchs, es wurden Spielplätze für den Nachwuchs angelegt, die Schule ausgebaut, Straßenbeleuchtung eingeführt, ein Wassernetz gebaut und die Abwässer mussten ebenfalls entsorgt werden. Bis 1986 wurden all diese Aufgaben in Auftrag gegeben. Meist übernahmen Landwirte das "auf Rechnung". Letzter in diesem Reigen war Heinrich Laß. Der war es dann auch, der für den frisch etablierten Bauhof einen Teil seiner Scheune zur Verfügung stellt. So hatte denn Gerd Schöneck eine erste Heimat für sein benötigtes Gerät.

Schöneck war für seine Aufgaben bestens vorbereitet. Er hatte Lkw-Schlosser gelernt und war als Betonfahrer tätig. Schnell wuchs der Berg der zu bewältigenden Arbeit. Schon 1988 wurde mit Alfred Stang ein zweiter Mitarbeiter eingestellt. Doch aus das reichte nicht, 1995 stieß Manfred "Manny" Köppen dazu. Für die Betreuung der Sportplätze wurde ein Jahr später Ulli Röder eingestellt. Und 2002 kam Bernd Hahn in das Bauhof-Team. Gerd Schöneck hatte derweil zusätzlich den Einsatz von bis zu zwölf ABM-Kräften zu koordinieren.

Genauso explosiv entwickelten sich auch Gerät und Fuhrpark. Angefangen hatte es mit einem Rasenmähtrecker. Ein kleiner Trecker kam hinzu, später ein Unimog. Heute ist der Fuhrpark auf dem neusten Stand gebracht, um alle anfallenden Arbeiten erledigen zu können. Bei allem hatte Gerd Schöneck im wahrsten Sinne des Wortes "seine Hände drin". Rund um die Uhr war er sozusagen im Dienst. Wenn Pumpen im Wasserwerk ausfielen, war er auch mitten in der Nacht zur Stelle. Er ist verheiratet und hat drei Kinder, kümmert sich um Haus und Garten, aber ist "nebenbei" auch sonst für die Gemeinde tätig. So spielte der 63-Jährige Fußball, war Schiedsrichter und wurde als Gruppenführer der Feuerwehr zu zahlreichen Einsätzen gerufen.

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