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Klosterstrasse : Gemeinsame Toiletten für NBN und Werkhalle

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Förderverein der Niederdeutschen Bühne schlägt eine pfiffige Lösung an der Klosterstraße vor

von
erstellt am 20.Jul.2017 | 08:30 Uhr

Neumünster | „Wie können wir die Niederdeutsche Bühne Neumünster (NBN) unterstützen?“ Diese Frage stellte sich erneut der Förderverein der NBN auf seiner Jahreshauptversammlung. „Diesmal waren wir uns einig, dass dringend etwas gemacht werden muss, um die sanitären Anlagen zu erneuern“, berichtete der Vorsitzende Uwe Döring.

Die Toiletten und Waschräume im Studiotheater an der Klosterstraße sind definitiv nicht mehr zeitgemäß und müssen dringend saniert werden. Da die Bühne direkter Nachbar der Museums-Werkhalle ist, hatte die NBN-Leitung die Idee, eine Sanitäranlage einzurichten, die gemeinsam von den Besuchern der Bühne als auch von Gästen der Werkhalle benutzt werden kann.

Im September ist die Werkhalle wieder zentraler Veranstaltungsort des Kunstfleckens, zu dem Zuschauer aus dem ganzen Land in die Klosterstraße kommen. Die Werkhalle mit ihrer Industrie-Architektur ist inzwischen Kult für viele Musikfreunde aus Schleswig-Holstein und Hamburg. Weniger kultig finden viele den Toilettenwagen, der zudem für Behinderte nicht nutzbar ist. Döring: „Eine moderne und gemeinsam finanzierte Toilettenanlage, die von beiden Seiten aus zugänglich wäre, wäre eine supergute Lösung!“

Leider sei diese unkonventionelle Idee aber im Rathaus nicht auf Begeisterung gestoßen, nachdem die Bühnenleitung dort diese Pläne vorgestellt habe, berichtete Döring weiter. „Dabei will niemand eine Luxuslösung! Wir würden als Förderverein auch Sponsoren suchen, und einige Arbeiten könnten auch in Selbsthilfe erledigt werden,“ so Döring. Er hofft weiter auf einen Sinneswandel in der Stadtverwaltung und sagt: „Wir wollen mit viel bürgerlichem Engagement eine Lösung unterstützen, von der viele profitieren könnten! Ich hoffe auf eine ,sanifaire‘ Behandlung!“

Der Förderverein der NBN unterstützt seit vielen Jahren die Arbeit der Bühne finanziell, unter anderem bei den Engagements von professionellen Regisseuren oder bei der technischen und baulichen Ausstattung. Auf der Hauptversammlung wurde Uwe Döring erneut zum Vorsitzenden gewählt.

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