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Großeinsatz : Gemeinsame Ermittlungen gegen Schwarzarbeit

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Stadt Neumünster sowie die Kreise Ostholstein und Plön untersuchten mit dem Zoll Großbaustellen in Neubaugebieten, Industriebauten, Wohn- und Geschäftsgebäude sowie Hotels. Dabei wurden Verstöße gegen rechtliche Bestimmungen aufgedeckt.

shz.de von
erstellt am 10.Okt.2013 | 07:00 Uhr

In einer landesweit abgestimmten Aktion ist die gemeinsame Ermittlungsgruppe zur Bekämpfung der Schwarzarbeit (EGS) mit Schwerpunktkontrollen gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung vorgegangen. An der EGS sind die Stadt Neumünster sowie die Kreise Ostholstein und Plön beteiligt. Während der vom Wirtschaftsministerium und der Bundeszollverwaltung koordinierten Großaktion war die EGS gemeinsam mit dem Hauptzollamt Kiel und Lübeck mit rund 30 Fahndern an vielen Orten zeitgleich im Einsatz. Der Schwerpunkt lag auf Großbaustellen in Neubaugebieten, Industriebauten, Wohn- und Geschäftsgebäuden sowie Hotelneubauten. Überprüft wurde hier vor allem die Einhaltung der handwerks- und gewerberechtlichen Bestimmungen.

An vier Tagen sind 386 Arbeiter auf mehr als 60 Baustellen kontrolliert worden. Dabei wurden 61 Verstöße gegen rechtliche Bestimmungen aufgedeckt. Unter anderem gab es mehrere Verstöße gegen die Gewerbe- und Handwerksordnung, Leistungsbetrug, Probleme mit der Meldepflicht oder Verstöße gegen das Ausländerrecht oder Mindestlöhne. Außerdem wird wegen Scheinselbstständigkeiten ermittelt. Unmittelbar vor Ort wurden ein Straf- und zwei Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Der Zoll überprüfte darüber hinaus die Einhaltung sozialversicherungs- und aufenthaltsrechtlicher Vorschriften.

Die EGS wurde im Jahre 1999 auf Initiative der Kreise Ostholstein und Plön gegründet. 2009 schloss sich Neumünster an. Die gemeinsamen Aktionstage mit dem Zoll werden zweimal jährlich gemacht – im Frühjahr und im Herbst. Separate Zahlen für Neumünster konnte die zuständige Pressestelle gestern nicht nennen.



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