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Heiligabend : Gemeinsam im Anscharhaus statt einsam

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Weihnachtsfeier für Alleinstehende war wieder sehr gut besucht.

Neumünster | Mehr als 80 Frauen und Männer besuchten am Heiligen Abend das Gemeindehaus der Anscharkirche, um gemeinsam zu essen, zu singen und zu feiern. Eingeladen zu dieser traditionellen Veranstaltung hatten wieder einmal die evangelischen Kirchen der Stadt, die sich im Wechsel immer ablösen. Das Motto der beliebten Veranstaltung lautete dabei: Gemeinsam statt einsam.

In diesem Jahr organisierte die Kirchengemeinde Einfeld mit Pastor Christian Dahl die Veranstaltung. Er begrüßte Gäste jeglichen Alters und freute sich, dass in diesem Jahr deutlich mehr gekommen seien als 2015. Er sprach kurz über die Weihnachtsbotschaft, und nach einem gemeinsamen Lied, das Wilfried Lüllmann mit der Gitarre begleitete, gab es etwas Leckeres zu essen. Verschiedene Sorten Fleisch, Rotkohl und Kartoffeln inklusive Nachtisch waren im Angebot.

13 Helfer standen Pastor Dahl zur Seite, um die logistischen Aufgaben vom Tischschmuck bis zur Essensausgabe zu meistern. Unter ihnen war auch Luzie Andresen, die mit ihren 87 Jahren quasi schon zum Inventar dieser Kirchenveranstaltung gehört. Inzwischen ist auch ihr Sohn Thomas dabei.

Fin (11) und Sebastian (9) waren die jüngsten Helfer, und Sebastian bewährte sich an der Soßenkelle. „Unsere Eltern haben uns gefragt, und da sind wir mitgekommen“, meinten beide zu ihrem Engagement.

Paula Philipps (86) aus Kleinkummerfeld und Herbert Fuhlendorf (75) aus Einfeld hingegen gehörten schon zum Stammpublikum. Beide hatten vor Jahren davon in der Zeitung gelesen und wollten damals „einfach mal sehen, wie das so ist“, erzählten sie. Inzwischen kommen sie seit zehn Jahren. „Warum soll ich allein zu Hause kochen, wenn es hier schmeckt? Und ich habe noch Unterhaltung dazu“, sagte Herbert Fuhlendorf. Und über die Qualität des Essens hörten die Veranstalter viel Lob. Das wollten sie gerne an das Personal der Küche der DRK-Fachklinik Hahnknüll weitergeben, wie Dahl sagte.

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