Böcklersiedlung : Gemeinsam für den Stadtteil

Stadtteilbeiräte wollen an einem Strang ziehen. Die Parteipolitik soll draußen bleiben

shz.de von
02. September 2013, 14:34 Uhr

Na, also, geht doch! Flogen auf der Beiratssitzung in der Gartenstadt tags zuvor noch die Fetzen, herrschte auf der konstituierenden Sitzung in der Böcklersiedlung am Donnerstagabend eitel Sonnenschein. Artig gratulierten sich Rolf Schaks (SPD) und Sighild Klamt (CDU) nach jeweils einstimmiger Wahl zum Stadtteilvorsteher und zur Stellvertreterin und versprachen sich gute Zusammenarbeit. Keine Spur von eitlem parteipolitischen Gezerre um Vorsitz oder Posten; Anträge zur Sache kann man schließlich auch als „einfaches“ Beiratsmitglied stellen. Der Fairness halber muss gesagt sein, dass die Böcklersiedlung gebranntes Kind ist: Monatelang hatte es zwischen den Parteien und dem engagierten Stadtteilverein um die Ausrichtung des Jubiläumsfestes vor zwei Jahren heftig geknirscht, bevor der Beirat die eigene Lähmung überwinden konnte und mit neuem Personal einen Neustart schaffte. Offenbar hat man daraus gelernt. Seither zog der Beirat jedenfalls auffällig oft am selben Strang. Allein der atmosphärische Verlauf der konstituierenden Sitzung machte klar, dass man daran festhalten möchte.

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