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Holsteinischer Courier

20. August 2017 | 16:04 Uhr

Tasdorf : Gemeindeweg soll ausgebaut werden

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Spurbahnen im Mövenwischredder sind beschädigt. Bönebüttel beteiligt sich vorerst nicht an einem Windkraftkonzept des Amtes.

Bönebüttel | Ganz genau hinschauen müssen Bönebüttels Ortspolitiker bei der Planung neuer Bauvorhaben und Sanierungen von Gemeindewegen und Straßen. „Besonders für landwirtschaftliche Wege ist der Erhalt von Zuschüssen inzwischen schwierig und kompliziert geworden“, erklärte Gundula Schuhmacher von der Stadt Neumünster während der Bauausschusssitzung in Bönebüttel vorgestern Abend.

Selbst für Wege, die heute vielfach nicht nur von Landwirten, sondern von Spaziergängern, Radfahrern und Naherholungssuchenden genutzt werden, sind Zuschüsse nicht leicht zu erhalten. „Nur für sogenannte Gemeindeverbindungswege stehen die Chancen besser“, erklärte Gundula Schumacher. Trotzdem soll in Bönebüttel ein Ausbau des Mövenwischredders geprüft werden. Der an den Wedelweg anschließende landwirtschaftliche Weg ist neben der landwirtschaftlichen Nutzung als Verlängerung des Radweges zwischen Bönebüttel und Tasdorf vorgesehen. Die Spurbahn ist beschädigt und zu schmal für die heutigen Ansprüche. „Allerdings schlägt ein Kilometer neue Spurbahn auch leicht einmal mit rund 100 000 Euro zu Buche“, meinte Gemeindevertreter Olaf Lentföhr.

Dann ging es um die Zusammenarbeit mit dem Amt. Für die Verwaltung der Gemeinde Bönebüttel besteht eine Kooperation mit der Stadt Neumünster. Trotzdem gehört die Gemeinde weiter zum Kreis Plön. Dadurch gibt es auch Gemeinsamkeiten mit den ehemaligen Partnergemeinden aus dem Amt Bokhorst und Wankendorf, die heute eine gemeinsame Verwaltung haben. Neben der Zusammenarbeit der Feuerwehren etwa könnte es auch ein gemeinsames Windkraftkonzept mit dem Amt Bokhorst-Wankendorf geben, erklärte Bönebüttels Bürgermeister Udo Runow.

Nur steckt die Planung im Wankendorfer Amt noch in den Kinderschuhen. „Bönebüttel ist durch die Erstellung eines auf das Thema Windkraft zugeschnittenen Flächennutzungsplans viel weiter als die Amtsgemeinden in Bokhorst-Wankendorf“, erklärte Runow. Trotzdem spreche nichts dagegen, dass weiter gemeinsame Gespräche stattfinden können, meinte Runow.

Schließlich stellte der Fernwärmeplaner Klaus Thomsen aus Leck ein Fernwärmekonzept für die Husberger Biogasanlage vor. Danach könnten vom Hof Biß in der Dorfstraße etwa 40 bis 50 Häuser über ein kleines genossenschaftlich betriebenes Fernwärmenetz mit Energie versorgt werden, sagte der Planer.

Außerdem wurde der Einsatz eines nebenberuflich tätigen Gemeindearbeiters befürwortet. Viele kleine Arbeiten sind durch das Ehrenamt allein nicht mehr zu erledigen, hieß es.  

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