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Holsteinischer Courier

11. Dezember 2017 | 06:56 Uhr

Grossenaspe : Gemeinde wird ein Tempo-30-Dorf

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Nur vier Straßen werden von der Regelung ausgenommen.

Grossenaspe | Lange wurde in der Großenasper Politik über die Einrichtung zusätzlicher Tempo-30-Zonen im Ort diskutiert. Auch die Ergebnisse einer Bürgerbefragung waren in den Entscheidungsprozess eingeflossen (der Courier berichtete). Auf der vergangenen Sitzung der Gemeindevertretung fiel das zustimmende Votum für ein „Tempo-30-Dorf“ schnell und eindeutig. Nur die FDP-Fraktion lehnt das ab.

„Bis zum Ende des Jahres werden wir auf allen Gemeindestraßen Tempo 30 ausweisen. Davon ausgenommen bleiben die Hauptstraße, die Alte Dorfstraße, die Bahnhofstraße sowie die Straße Diekstücken“, berichtete Bürgermeister Torsten Klinger (CDU). Nach dem Beschluss erfolgt jetzt noch die Abstimmung mit dem Kreis. „Hier erwarten wir aber keine Einwände, da es sich ausschließlich um Gemeindestraßen handelt“, erklärte Klinger. Die Kosten für diese Maßnahme bezifferte er mit rund 20 000 Euro.

Dringlich beschäftigen werden sich die Kommunalpolitiker in den nächsten Monaten mit der Erweiterung der Kindertagesstätte (Kita). Diese platzt aus allen Nähten und auch die Einrichtung einer zweiten Waldgruppe reichte nicht aus, um die benötigten Plätze zur Verfügung zu stellen. „Wir werden die Tagesstätte erweitern. Dies ist insbesondere im Hinblick auf das neue Baugebiet notwendig. Wahrscheinlich werden wir dazu vorhandenen Platz auf dem Gelände der Kita nutzen“, erläuterte Klinger.

Neben einigen Auftragsvergaben standen schließlich noch eine Reihe von Personalien auf der Tagesordnung. So wurde, nach der Satzungsänderung, der auf der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr gewählte zweite Stellvertreter des Wehrführers, Gunnar Stiens, vereidigt. Und als stellvertretendes bürgerliches Mitglied rückt Adrian Jendritzki (SPD) sowohl in den Sport-, Schul- und Kulturausschuss sowie in den Planungs- und Maßnahmenausschuss nach.

Zur finanziellen Situation der Gemeinde teilte Torsten Klinger mit, dass sich die ungeplanten Ausgaben der Gemeinde zurzeit auf 183 000 Euro belaufen. „Den größten Posten mit rund 100 000 Euro macht die Nachberechnung der Stadtwerke Neumünster für die Jahre 2013/2014 zu den gemeindlichen Stromkosten aus“, erklärte er. Dem stehe allerdings die positive Nachricht gegenüber, dass sich die Mehreinnahme aus der Gewerbesteuer auf rund 250 000 Euro mehr belaufe als erwartet.  

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