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TRappenkamp : Gemeinde und Landesverein planen 57 Seniorenwohnungen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Trappenkamp will neue Plätze für betreutes Wohnen im Alter schaffen.

Trappenkamp | Bürgermeister Harald Krille hatte sich in den vergangenen Monaten schwer getan, wenn es um Fragen zur Planung nach Vorhaben an der Gablonzer Straße 11 ging, wo früher ein graues Hochhaus das Bild prägte. Jetzt stehen die Pläne für die Zukunft des Grundstücks mit immerhin fast 12 000 Quadratmetern Fläche fest. Seit 2008 gab es immer wieder einmal Pläne zu Gesundheitszentren oder seniorengerechtem Wohnen an der Gablonzer Straße. Jetzt wollen Trappenkamp und der Landesverein für Innere Mission Schleswig-Holstein als Partner Nägel mit Köpfen machen. Bereits 2016 sollen die ersten Senioren in die neu geschaffenen Wohnlandschaften einziehen können. Bürgermeister Harald Krille stellte das Projekt im Trappenkamper Bürgersaal vor. Gut 200 Trappenkamper hatten den Saal bis auf den letzten Platz gefüllt und verfolgten interessiert die vom Architektenbüro Feddersen vorgestellten Pläne, die von 45 Quadratmeter großen Wohnungen für Alleinstehende bis hin zu großzügig geschnittenen Wohnungen für Paare mit Extrazimmer und 95 Quadratmetern Wohnfläche reichen. Großzügig gestaltete Balkone sollen die Wohnräume um „grüne Wohnzimmer“ erweitern. Ein parkähnlich angelegtes Außengelände soll die drei geplanten Gebäude, umgeben. Hinzu kommen Versorgung, Physiotherapie, Tagespflegeplätze, ein Bistro, ein Kiosk, ein Friseur und mehr. Damit könnten sich die Mieter der geplanten 57 betreuten Seniorenwohnungen in einer sogenannten Inhauslösung mit allen wichtigen Dingen versorgen.

„Das sind ehrgeizige Ziele“, waren sich Krille, Architekt Feddersen und Claus von See von der Inneren Mission einig. Jetzt, so von See, gehe es um die Feststellung, welche Wohngrößen gewünscht würden, wie hoch das Interesse in Trappenkamp sei und letztlich der tatsächliche Bedarf aussehe. Offen sind auch noch die Finanzierungskonditionen, da es für das Projekt auch noch Zuschüsse geben kann. Daher könnte auch über mögliche Miethöhen noch keine Aussage getroffen werden.

Im Oktober-November soll es eine zweite Diskussionsrunde geben. Bereits im Spätfrühling 2015 sollen die Bauarbeiten beginnen.



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