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Rendswühren : Gemeinde spart für die Kanalisation

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

20 000 Euro für die Selbstüberwachung des Rohrsystems sollen in den Haushalt 2014 gestellt werden, und mehrere Bäume sollen gefällt werden.

shz.de von
erstellt am 27.Sep.2013 | 09:00 Uhr

„Die Frist für die Untersuchung der Abwasserkanäle in der Gemeinde ist abgelaufen“, erklärte Rendswührens Bürgermeister Dr. Thomas Bahr Mittwoch auf Hof Viehbrook, wo sich die Ortspolitiker zur Gemeindevertretung trafen. Ein Beinbruch sei das nicht. Ein Teil der Rendswührener Abwasserkanäle ist erst wenige Jahre alt. Trotzdem könnten in den älteren Anlagen Überraschungen wie etwa Absackungen warten. Außerdem müsse die Katastererfassung der Leitungen und die Filmung auf Grundlage der Selbstüberwachungsverordnung erledigt werden. Dafür sollen vorsorglich erst einmal 20 000 Euro im kommenden Haushalt bereitgestellt werden.

Außerdem werden zurzeit marode Bäume wie alte morsche Pappeln und Eschen oder hohle Linden in der Gemeinde gefällt. „Dafür hat die Untere Naturschutzbehörde aus Plön nach einer Ortsbegehung grünes Licht gegeben“, berichtete Bahr.

Erfreulich entwickeln sich derzeit auch die Schülerzahlen in Schipphorst. 25 Kinder befinden sich im Moment in der ersten und zweiten und 15 Kinder in der dritten und vierten Klassenstufe. 15 Kinder könnten im neuen Schuljahr dazu kommen. Außerdem soll es zunächst für ein Jahr eine feste Kooperation mit dem Hof Viehbrook geben. Die Zusammenarbeit ist Teil der Aktion für das Zertifikat „Schule der Zukunft“.

Gute und schlechte Nachrichten gab es von der Freiwilligen Feuerwehr. Die gute Nachricht: Nach einer großen Übung in der Schule haben die freiwilligen Helfer die Sonderprüfung der Feuerwehren „Roter Hahn“ Stufe Eins mit 186 Punkten bestanden. Die schlechtere Nachricht: Die Wehr braucht neues Gerät. „Eine Tragkraftspritze hat inzwischen 44 Jahre auf dem Buckel und ist nicht mehr zu reparieren“, berichtete Wehrführer Frank Wiese. Auch die zweite tragbare Pumpe läuft bereits seit 28 Jahren und das Löschkonzept der Wehr ist auf zwei Geräte ausgelegt. Rund 9500 Euro darf die Feuerwehr jetzt für die Neuanschaffung ausgeben. Aussuchen sollen sich die Aktiven die Pumpe selbst.

Außerdem wurden nach einem Fehler bei der Wahl die stellvertretenden Vorsitzenden für zwei Ausschüsse neu gewählt: Manfred Urbasch (WGR) für den Wegeausschuss und Andreas Kolm (WGR) für den Bau-, Schul- und Liegenschaftenausschuss.

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