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Wankendorf : Gemeinde soll ein Gesundheitszentrum erhalten

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Auf dem 2300 Quadratmeter großen Grundstück an der Mühlenstraße könnten Praxen, ein Drogeriemarkt und Wohnungen entstehen. Eine Zahnarztpraxis zieht auf jeden Fall ein.

Wankendorf | Geht die Planung der Gemeinde und der Kieler Investoren auf, soll 2017 neben dem Sky-Markt in Wankendorf ein neues Gesundheits- und Ärztezentrum gebaut werden. Das 2300 Quadratmeter große Grundstück an der Mühlenstraße liegt seit mehreren Jahren brach.

Zwischenzeitlich habe es zwar Ideen gegeben, umgesetzt wurden diese allerdings nicht, erklärten Wankendorfs Bürgermeisterin Silke Roßmann und Jürgen Kleinfeldt, der Vorsitzende des Bauausschusses. Jetzt haben mit dem Kieler Steuerberater Karl-Heinz Dehn und Volker Kolodzey, Geschäftsführer der PVD-Projekt-Management, zwei Kieler Investoren eine Belebung des Grundstücks angekündigt. Auf einer Grundfläche von 1100 Quadratmetern soll ein zweigeschossiges Gebäude zuzüglich Dachgeschoss mit viel Raum für Facharztpraxen, Gesundheitsberufe, einen Drogeriemarkt und andere Geschäfte entstehen. „Wir freuen uns besonders über eine der ersten Zusagen aus einer Kieler Zahnarztpraxis“, sagte Silke Roßmann. Dann hätte Wankendorf nach mehreren Jahren ohne eigene zahnärztliche Versorgung im Ort endlich wieder eine Praxis. Gut vier Millionen Euro sollen investiert werden. „Genau lässt sich das zurzeit noch nicht bestimmen“, erklärte Investor Kolodzey. Auch mit der Gemeinde soll die zukünftige Belegung abgestimmt werden. „Wir möchten der örtlichen Nachfrage gerecht werden“, sagten die Investoren. Danach soll sich auch die Aufteilung und technische Ausstattung des Gebäudes richten. Voraussichtlich soll es eine Belegung mit neun bis zwölf Geschäftseinheiten und fünf Wohnungen geben. „Im Ortskern gelegen, könnte das Gesundheitszentrum oder Ärztehaus eine echte Bereicherung für den Zentralort Wankendorf und die Dörfer werden“, sagte Jürgen Kleinfeld. „Der Vertrag zum Grundstückskauf ist unter Dach und Fach“, sagte Karl-Heinz Dehn. Wenn alles glatt läuft, könnte im Februar erster Spatenstich sein.  


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