zur Navigation springen

Boostedt : Gemeinde rechnet mit kleinerem Kreiszuschuss

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Kita muss 2016 wohl die Beiträge erhöhen.

Boostedt | Möglicherweise werden die Beiträge für die Betreuung in der evangelischen Kindertagesstätte Boostedt im nächsten Jahr steigen. Das ging aus einer Kalkulation hervor, die Kita-Leiter Hartmut David dem Ausschuss für Jugend, Sport, Senioren und Soziales jetzt vorlegte.

Es könnte zu einer Erhöhung um 12 Prozent kommen. „Das liegt im Wesentlichen daran, dass voraussichtlich mit einer geringeren Zuwendung des Kreises zu rechnen ist. Tatsächlich wissen wir das aber erst Ende des Jahres“, sagte Hartmut David. Er erklärte, dass der Kreis Segeberg einen festgelegten Satz – aktuell 175  000 Euro – für eine bestimmte Anzahl von Betreuungsplätzen zahlt. „Der Ausbau insbesondere des Bereichs für Kinder unter drei Jahren ist aber enorm gestiegen“, erläuterte der Kita-Leiter weiter. Mit den Gebühren der Eltern müssen 35 bis 40 Prozent der Betriebskosten gedeckt werden. Ein Beispiel: Werden zurzeit für einen Ganztagsplatz von 8 Uhr bis 17 Uhr 276 Euro pro Monat fällig, müsste nach einer Anpassung von 12 Prozent mit rund 310 Euro gerechnet werden. „Wünschenswert wäre unter Umständen eine Staffelerhöhung über zwei oder drei Jahre“, sagte David auf Nachfrage. Der Ausschuss wird sich zeitnah wieder mit dem Thema befassen, so der Vorsitzende Hans-Heinrich Duggen (SPD).

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war der Antrag des Reit-und Fahrvereins Boostedt auf einen Anbau an die Reithalle. Die erste Vorsitzende des Vereins, Tanja Heimann, äußerte den Bedarf für ein neues Stroh-und Heulager, eine Laufbox, Paddocks und Ponyboxen. Der zurzeit nur angemietete Ponyhof sei in einem desaströsen Zustand. Zudem werde sich die Pacht nach Auslaufen des Vertrags drastisch erhöhen. Der Landessportverband bezuschusst die Ponyboxen und Paddocks, nicht jedoch das Heulager und die Laufbox, da diese nicht dem Sport dienen. Über die Höhe der Kosten gab es im öffentlichen Teil der Sitzung keine Auskunft. Eine fraktionenübergreifende Arbeitsgruppe soll gebildet werden, um „nochmals mit Sachverstand aus baulicher und finanzieller Sicht“ den Antrag zu begutachten, so Hans-Heinrich Duggen. 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen