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Holsteinischer Courier

18. August 2017 | 22:53 Uhr

Grossharre : Gemeinde prüft neue Umlage

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Gewässerunterhaltung kostet die Gemeinde 16 000 Euro im Jahr. Die Rücklage ist höher als erwartet.

Grossharrie | Trotz einer beachtlichen Rücklage denken die Großharrier über Einsparmöglichkeiten nach. Zur Debatte steht eine Umlage für Anlieger zur Gewässerunterhaltung.

Eine  erfreuliche Nachricht aus der Wankendorfer Kämmerei gab es für den Großharrier Finanzausschussvorsitzenden Frank Löhndorf:  „Die Jahresrechnung 2015 ist besser ausgefallen als erwartet“, berichtete Kämmerer Thomas Köpp. Durch den  unerwartet guten Jahresabschluss hat die Gemeinde ein  Finanzpolster von insgesamt 431 000 Euro. Das dürfe  allerdings nicht zu Leichtsinn verleiten, waren sich die Finanzausschussmitglieder und auch Bürgermeister Holger Nohrden auf der Sitzung des Gremiums einig.

Einige Wirtschaftswege müssen saniert oder wenigstens repariert werden. Bei der  Grundschule im Ort  könnte eine energetische Sanierung oder Dacherneuerung den Anteil von nicht zweckgebundenen Rücklagen der Gemeinde von 336 000 Euro schnell schrumpfen lassen.

Da künftig kaum mit einer Verbesserung der Haushaltslage zu rechnen sei, sollen auch die freiwilligen Leistungen der Gemeinde noch einmal auf den Prüfstand. Hierzu gehören die Kosten für die Gewässerunterhaltung, die mit etwa 16 000 Euro im Jahr den Haushalt belasten. Üblich ist in den Gemeinden eine Umlage. Aber ob und nach welcher Berechnungsgrundlage die Kosten in Großharrie auf die Anlieger umgelegt werden sollen, blieb noch offen.

Zunächst soll jetzt ein Modellentwurf von der Verwaltung erstellt werden, bevor eine Empfehlung an die Gemeindevertretung ausgesprochen wird, so der Beschluss.

 Thema soll in den kommenden Jahren auch die Gemeindeentwicklung sein. Nicht nur der Erhalt der kleinen Grundschule spreche für Bauangebote an Familien und Neubürger in der Gemeinde, meinten Großharries Ortspolitiker. 

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erstellt am 28.Mär.2016 | 08:45 Uhr

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