Gross Kummerfeld : Gemeinde investiert ins Cumerveldhus

Das Cumerveldhus in Groß Kummerfeld soll im kommenden Jahr umfassend renoviert werden.
Das Cumerveldhus in Groß Kummerfeld soll im kommenden Jahr umfassend renoviert werden.

50 000 Euro für Akustik, Beleuchtung und mehr.

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03. Dezember 2014, 07:30 Uhr

Gross Kummerfeld | Wenn es nach der Empfehlung des Groß Kummerfelder Finanzausschusses geht, wird das Cumerveldhus im kommenden Jahr umfassend renoviert. 50 000 Euro will die Gemeinde investieren.

„Gebaut ist das Haus 1994. Bisher haben wir außer ein bisschen Farbe hier keinen großen Aufwand getrieben. Mit den jetzt angedachten Maßnahmen soll der Bau jetzt zeitgemäßer ausgestattet werden“, erklärte Bürgermeister Jörg Wrage (CDU).
Angedacht sind hierbei die Dämmung der Decke für einen besseren Raumklang sowie unter Umständen die Erneuerung des Fußbodens. Zudem soll ein neues Beleuchtungskonzept zukünftig für angenehmeres Licht sorgen. Im Zuge der Modernisierung wird schließlich auch die bereits beschlossene Videoüberwachungsanlage eingebaut werden (der Courier berichtete). Insgesamt sollen für das Gemeinschaftshaus 50 000 Euro in den Haushalt eingestellt werden.

Einig waren sich die Mitglieder auch bei der Anschaffung neuer Helme für die Feuerwehr mit Kosten in Höhe von 10 000 Euro. „Notwendig wird diese Ausgabe, da die anstehende Umstellung auf Digitalfunk bei den Einsatzkräften die Verwendung von sogenannten Headsets vorsieht“, erklärte der Bürgermeister.

Ebenfalls einhellig stimmte der Ausschuss dem Antrag des Schützen- und Sportvereins zu, der nun für die Dachsanierung des Schützenheims mit 18 000 Euro rechnen darf. Und noch einmal 5000 Euro wurden für Planungskosten im Rahmen der Gemeindeentwicklung zur Entwicklung eines innerörtlichen Bebauungsplanes in die Gemeindevertretung empfohlen.

Bei den Hebesätzen zur Grundsteuer wird es in der Gemeinde keine Veränderung geben. Die Gewerbesteuer soll jedoch von 310 auf 325 Prozent angehoben werden.

Befürwortet wurde die Vermietung des Feuerwehrhauses in Willingrade an Gemeindemitglieder für private Zwecke. Eine entsprechende Nutzungs- und Gebührensatzung soll jetzt in der Verwaltung erarbeitet werden.
Außerdem ermächtigte der Ausschuss den Bürgermeister sowie Heiko Brandt (CDU), in Verhandlungen mit den Stadtwerken Neumünster zu treten, um einen neuen Konzessionsvertrag für die örtliche Trinkwasserversorgung zu verhandeln.

Zurückgestellt wurde dagegen der Erlass einer Satzung über die Erhebung von Gebühren für Einsätze der Feuerwehr. „Da sich das Brandschutzgesetz in absehbarer Zeit ändern wird, werden wir dieses Thema im ersten Quartel 2015 wieder anfassen“, erklärte Wrage.

Den Regularien gemäß wurde außerdem Jörg Nero (FWG) als bürgerliches Mitglied für den Finanzausschuss verpflichtet.

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