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Holsteinischer Courier

23. Oktober 2017 | 12:50 Uhr

Aukrug : Gemeinde investiert in die Feuerwehr

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Neun junge Kandidaten für den Jugendbeirat stehen fest.

von
erstellt am 27.Sep.2014 | 15:00 Uhr

Aukrug | Die Gemeinde Aukrug investiert in großem Stil in die Freiwilligen Feuerwehren vor Ort. Drei Fahrzeuge für je 151 000 Euro sollen bis 2017 angeschafft werden.

Die Leistungsfähigkeit einer Feuerwehr ergibt sich aus den drei Faktoren: Einsatzmittel, Funktionen und Einhalten der Hilfsfrist. Auf der Grundlage des seit 1996 in Schleswig-Holstein angewandten Risikomerkblattes stufen sich die Gemeinden in Risikoklassen ein. Zu den entscheidenden Faktoren zählen auch die Einwohnerzahl und die Infrastruktur. Danach ist die Sicherheitsbilanz der Ortsfeuerwehren Bargfeld, Bünzen und Homfeld nach dem Feuerwehrbedarfsplan allerdings nicht mehr ausgeglichen. Im Zusammenhang mit der Umsetzung des Planes kamen die Gemeindevertreter am Donnerstag überein, bis zum Ende des Jahres 2017 drei neue Fahrzeuge anzuschaffen. Voll ausgerüstet kostet ein Löschfahrzeug rund 151 000 Euro. Eine Förderbetrag von 25 Prozent ist möglich. Das erste Fahrzeug bekommt die Bünzer Wehr. Anschließend dürfen sich die Bargfelder Brandschützer freuen. Dritte im Bunde sind die Homfelder. Die vorhandenen Löschfahrzeuge in den Aukruger Ortsteilen decken nicht mehr den Bedarf, die Neuanschaffungen sind notwendig.

Finanziell können sich die Aukruger das erlauben. Der abgeschlossene Etat 2013 mit einem Gesamtvolumen von rund 5, 6 Millionen Euro wies zu Beginn des Jahres einen allgemeinen Rücklagenbestand von rund 425 000 Euro aus.

Die Wahl eines Kinder- und Jugendbeirates ist ebenfalls beschlossene Sache. Wählbar waren insgesamt neun Kinder und Jugendliche zwischen dem vollendeten 13. und dem vollendeten 17. Lebensjahr unter der Voraussetzung, dass sie zum Zeitpunkt der Wahl mindestens sechs Wochen ihren Hauptwohnsitz in der Gemeinde Aukrug haben. Als Kandidaten stellten sich nach Aussage von Bürgermeister Nils Kuhnke Franziska Schlichting, Leonie Liebscher, Lora Busskamp, Nele-Sophie Preutenborbeck, Meyleen Kühl, Jule Knaack, Malte Möheken, Nicolas Mokris und Lennart Knaack zur Verfügung. In Kürze wird der Bürgermeister die Runde zur konstituierenden Sitzung einladen.

Bereits Anfang 2012 hatten die Gemeindevertreter den Beschluss gefasst, sich mit einem Euro pro Betreuungsstunde an der Finanzierung der Tagespflege für Kinder unter drei Jahren zu beteiligen. Sie sprachen sich erneut einvernehmlich dafür aus, den Vertrag um weitere zwei Jahre zu verlängern.

In Sachen Wohnanlage alte Ziegelei mit 28 seniorengerechten, ebenerdigen Komfortwohnungen in Reihenhäusern geht es nicht voran. Das 9000 Quadratmeter große Grundstück liegt auf dem Boden einer ehemaligen Ziegelei. Wie bereits berichtet, besteht die Untere Bodenschutzbehörde auf einer Grundwasseruntersuchung, da hier Altlasten lagern könnten. Im Fokus der Untersuchungen stehen Polycyclische aromatische Kohlenwassserstoffe (PAK), die unter anderem bei der Verkokung von Steinkohle entstehen. Aufgenommen mit der Nahrung oder Trinkwasser sind PAK beim Menschen krebserregend. Die Gemeindevertreter hoffen auf unbedenkliche Ergebnisse, damit im Frühjahr nächsten Jahres mit dem Bau der Wohnanlage begonnen werden kann.


















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