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„The Spirit of Ireland“ : Gelungene Mischung aus Musik und Tanz

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Acht Tänzer, fünf Musiker und eine Sängerin boten eine gelungene Mischung aus irischem Tanz und keltischer Livemusik.

Neumünster | Auch die zweite Irish-Dance-Show innerhalb von vier Wochen fand im Theater in der Stadthalle ein großes Publikum. Zu „The Spirit of Ireland“ kamen am Mittwochabend knapp 300 Gäste. Die acht männlichen und weiblichen Tänzer, fünf Musiker und Lisa Murphy als Sängerin boten eine gelungene Mischung aus energiegeladenem irischen Tanz und ursprünglicher keltischer Livemusik.

Bei dem typischen Tempowechsel der irischen Musik kam das Publikum schnell in Fahrt und klatschte rhythmisch mit. Cian Farrelly (Flöte), Killian Shannon (Gitarre), Stephen Heffernan (Keyboard), Aonghus Ni Maicin (Akkordeon/Bodhran) und Hannah Mc Neill (Violine) boten einen mitreißenden Sound, bei dem traditionell die Fidel und die Flöte den Ton angaben. Lias Murphy überzeugte mit zurückhaltendem, aber stimmlich ausgefeiltem Gesang.

Doch einigen Gäste war das zuviel Musik. Sie seien gekommen, um irischen Tanz zu sehen, merkten sie an. Natürlich boten die Tänzer die erwarteten klackenden Stepptanz-Geräusche in Perfektion. An einigen Stellen war ihre Schnelligkeit für das menschliche Auge kaum nachvollziehbar. So beispielsweise, als Dance Captain Christopher Mc Sorley bei einem Luftsprung fünfmal die Hacken in der Luft zusammenschlug. Sein Scherz, auch 50 zu können, endete mit einem Handstand, bei dem er es beliebig oft klacken ließ. Während die vier Damen immer mit einem Lächeln im Gesicht über die Bühne wirbelten, sah man den Herren die Konzentration auf die Körperbeherrschung für die synchrone Tanzperfektion an.

Gelegentlich war es nicht das große optische Ereignis, wenn ab und an drei Tänzer die große Bühne für sich ganz allein hatten. Ein Höhepunkt war aber der Musik-Tanz-Dialog zwischen der von Aonghus Ni Maicin geschlagenen irischen Rahmentrommel Bodhran und dem herausfordernden Solotanz von Christopher Mc Sorley. Beide peitschten sich gegenseitig im Rhythmus und Takt hoch.

Die Zuschauer waren begeistert. Ein szenisches Spiel zum Tanz gab es leider erst mit den Zugaben. Die Zuschauer dankten den Musikern und Tänzern mit lang anhaltendem Applaus.

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