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Holsteinischer Courier

25. September 2017 | 13:43 Uhr

Geistvoll reden und handeln

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

von
erstellt am 13.Mai.2016 | 11:54 Uhr

Geistesgegenwärtig, das wären wir manches Mal gerne gewesen. Geistreich sein, das möchten viele von uns. Wes Geistes Kind wir sind, das erkennen Menschen an unserem Reden und Handeln. Manche geistreiche Rede hat die Welt verändert, wie etwa die von Pastor Dr. Martin Luther King: „I have a dream .  .  .“ Oder die Rede unseres ehemaligen Präsidenten Richard von Weizsäcker zum 8. Mai 1945: „Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung. Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.“

Der Zuhörer begreift schnell, in welchem Geist Reden geschrieben und gehalten werden. Sei es der Geist Jesu Christi, der Geist der Demokratie, der Geist der Menschenrechte oder der Geist der Humanität.

Die Gründungsgeschichte unserer Kirche zeigt, dass sie nur „geistreich“ vorhanden ist. Wenn sie „geistlos“ ist, ist sie auch kraftlos. Pfingsten ist der Beleg dafür und zeigt, wie der Geist Gottes sich die Gemeinschaft gedacht hat.
„Alle aber, die gläubig geworden waren, waren beieinander und hatten alle Dinge gemeinsam. Sie verkauften Güter und Habe und teilten sie aus unter alle, je nachdem es einer nötig hatte. Und sie waren täglich einmütig beieinander (.  .  .) und lobten Gott.“ (Apg. 2, 44 ff.)

Es geht dabei allerdings nicht um irgendeinen Geist, sondern um den Geist Gottes, der im Auftrag Jesu zu uns gesendet wurde. Es ist der Geist, der alle Menschen in die Nachfolge Jesu ruft; es ist der Geist, der bezeugt, dass Jesus der Christus ist; es ist der Geist, der Vergebung und Versöhnung schafft, der Geist, der in die Freiheit führt. Pfingsten erinnert uns daran, dass wir nur durch den Geist Gottes Kirche für die Welt sein können und dass in der Ortsgemeinde schon heute sichtbar ist, wie Gott sich das Leben seiner Menschen gedacht hat.

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