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Holsteinischer Courier

18. Oktober 2017 | 15:26 Uhr

Kaiserstrasse : Gehweg rutschte in die Baugrube

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Plötzlich lag die Gasleitung frei. Regen hatte den Boden aufgeweicht.

von
erstellt am 10.Mai.2014 | 05:00 Uhr

Neumünster | Schrecksekunde gestern Vormittag auf der Großbaustelle im Sager-Viertel: An der Kaiserstraße sackten plötzlich Teile des Bürgersteiges weg und rutschten in die Baugrube für das neue Parkhaus. „Dabei wurde auch eine Gasleitung freigelegt“, sagte Vorarbeiter Thomas Behrens von der Tiefbaufirma Max Huß. Sie war wegen des Notfalls angerufenen worden. Auch die Stadtwerke waren informiert und mit einem Team vor Ort.

„Die Leitung ist heil geblieben und wird nachträglich durch einen Verbau gesichert“, erklärte Behrens. Mit einem großen Saugbagger wurde die Gasleitung völlig freigelegt und auf Schäden untersucht. Anschließend wurden Löcher für mehrere Stahlträger gesaugt. Sie halten die Holzwände der Sicherungsverschalung. Anschließend wurde alles wieder mit Erde aufgefüllt.

Die Kaiserstraße war bis 16 Uhr in dem Abschnitt voll gesperrt. „Wir selbst sind mit dem Rad hier, aber unsere Kunden kommen nicht mehr heran“, sagte Wolfgang Funck, der sein Steuerberaterbüro an der Kaiserstraße hat. Eine Zeit lang sperrte die Polizei bei der Kirche St. Maria-St. Vicelin auch die Zufahrt von der Bahnhofstraße aus. Wegen der Absperrungen wurde die Einbahnstraßenregelung in der Kaiserstraße zeitweise aufgehoben.

Die Gasleitung versorgt zurzeit nur noch das Chinarestaurant. „Sie wird in der kommenden Woche stillgelegt. Auf der anderen Straßenseite wird zurzeit die neue Leitung verlegt“, erklärte Stephan Peters von den Stadtwerken. Georg Monheim, der Bauleiter der Projektgesellschaft ECE, sprach von einem „kleinen Zwischenfall. Durch die Regenfälle ist der Verbau abgerutscht“. Die Gasexplosion in Itzehoe sei sicher im Gedächtnis, aber, so Monheim: „Es bestand keine Gefahr für Leib und Leben.“

Der durch den Regen stark aufgeweichte Boden sorgte auch an anderer Stelle für Probleme: Vor der katholischen Kirche war ebenfalls Erdreich in die Baugruben gerutscht.

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