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Vogelgrippe : Geflügelpest ist jetzt im Umland

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Krogaspe, Mühbrook, Loop, Wattenbek sind Sperrbezirke.

Warder | Der Ausbruch der Geflügelpest ist für Neumünster (der Courier berichtete) und jetzt auch für Warder im Kreis Rendsburg-Eckernförde festgestellt worden. In beiden Orten waren jeweils Wildvögel gefunden worden, bei denen der Erreger der hochpathogenen Aviären Influenza (Geflügelpest) nachgewiesen wurde. Das teilte gestern der Kreis Rendsburg-Eckernförde mit.

Um die Fundorte der verendeten Wildvögel werden bis auf Widerruf Sperrbezirke und Beobachtungsgebiete festgelegt. Als Sperrbezirke wurden die Gemeinden Bordesholm, Dätgen, Eisendorf, Groß Vollstedt, Krogaspe, Langwedel, Loop, Mühbrook, Schönbek, Warder und Wattenbek festgelegt. Im Sperrbezirk gilt: Gehaltene Vögel und Bruteier dürfen aus einem Bestand woanders hingebracht werden. Frisches Fleisch, Fleischerzeugnisse und Fleischzubereitungen von gehaltenen Vögeln oder von Federwild sowie tierische Nebenprodukte dürfen nicht aus dem Sperrbezirk woanders hingebracht werden. An den Ein- und Ausgängen der Ställe hat der Tierhalter mit Desinfektionsmittel getränkte saugfähige Matten auszulegen. Gehaltene Vögel dürfen nicht zur Aufstockung des Wildvogelbestandes freigelassen werden. Federwild darf nur mit Genehmigung des Fachdienstes Veterinär- und Lebensmittelaufsicht des Kreises Rendsburg-Eckernförde gejagt werden.

Wer einen Hund oder eine Katze hält, muss sicherzustellen, dass diese im Sperrbezirk nicht frei umherlaufen.

Um die Sperrbezirke werden folgende Beobachtungsgebiete festgelegt: Achterwehr, Bargstedt, Bissee, Blumenthal, Böhnhusen, Bokel, Borgdorf-Seedorf, Brammer, Brügge, Ellerdorf, Emkendorf, Felde, Flintbek, Gnutz, Grauel, Grevenkrug, Groß Buchwald, Haßmoor, Hoffeld, Jahrsdorf, Meezen, Mühbrook, Negenharrie, Nortorf, Reesdorf, Rodenbek, Rumohr, Schierensee, Schmalstede, Schülp/Nortorf, Sören, Techelsdorf, Timmaspe, Wasbek, Westensee.

Auch im oben genannten Beobachtungsgebiet dürfen gehaltene Vögel nicht transportiert oder frei gelassen werden. Federwild darf nur mit Genehmigung des Fachdienstes Veterinär- und Lebensmittelaufsicht des Kreises Rendsburg-Eckernförde gejagt werden. Hunde und Katzen dürfen auch im Beobachtungsbeiet nicht frei umherlaufen.

Der Kreis Rendsburg-Eckernförde weist darauf hin, dass die Geflügelpest eine schnell fortschreitende, akut verlaufende und leicht übertragbare Viruskrankheit ist. Sie stellt eine erhebliche Gesundheitsgefahr für empfängliche Tiere im Umfeld eines Ausbruchsherdes dar. Deswegen müssen die Anweisungen unbedingt beachtet werden, so der Fachdienst Veterinäraufsicht.  


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erstellt am 07.Feb.2017 | 08:15 Uhr

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