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Krogaspe : Gefährlicher Müll am Kita-Gelände

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Zerbrochene Flaschen auf dem Kita-Spielplatz machen der Gemeindevertretung in Krogaspe Sorgen. Die Bürger werden um Mithilfe gebeten.

Krogaspe | Seit einiger Zeit wird der eingezäunte Spielplatz an der Kindertagesstätte (Kita) „Storchennest“ in Krogaspe offenbar gern von ungebetenen Gästen als Treffpunkt für nächtliche Trinkgelage genutzt. Gerade nach den Wochenenden werden von den Mitarbeiterinnen immer wieder Kippen, Flaschen und Scherben auf dem Gelände gefunden.

„Das ist ein gefährlicher Zustand für die Kinder. Deshalb bitte ich, dass zukünftig alle ein waches Auge auf den Spielplatz haben und Beobachtungen gegebenenfalls der Polizei oder mir melden“, lautete die dringliche Aufforderung von Bürgermeister Nils Höfer (ADW) auf der Sitzung der Gemeindevertretung am Dienstag.

Die eigentliche Tagesordnung bestimmten anschließend zahlreiche Regularien. Dabei fand die Aufnahme der Kindertagesstätte in das landesweite Kita-Portal (www.kitaportal-sh.de) allgemeine Zustimmung. Ebenso wurden die nach dem Wegzug von Marcus Horn (ehemals KGW) notwendigen Umbesetzungen in den Ausschüssen sowie die Stellungnahme zu den neuen Regionalplänen für die Windenergie bestätigt (der Courier berichtete). Zu Letzterem konnte Höfer zudem mitteilen, dass sich die anteiligen Kosten für den von zwölf Gemeinden gemeinsam beauftragten Gutachter von geschätzten 1400 Euro auf rund 400 Euro reduziert hätten. „Das ist natürlich erfreulich. Aber in jeden Fall war die Zusammenarbeit mit dem Planer gut investiertes Geld“, erklärte er.

Von der Gemeindevertretung zurückgenommen wurde dagegen die Reservierung von Containern aus den Flüchtlingsaufnahmestellen. Diese sollten eigentlich für die Zeit des Umbaus der Kita genutzt werden. „Da wir die Container jedoch auf unsere Kosten hätten aus Leck anlieferten lassen müssen und wir deren Zustand nicht kennen, haben wir von diesem Angebot Abstand genommen“, erläuterte der Bürgermeister. Alternativ seien jedoch bereits Angebote für spezielle Kita-Container angefragt worden.

In die nächste Sitzung vertagt wurde außerdem der Antrag auf einen Zuschuss in Höhe von 1400 Euro des Vereins „Brücke“, der die Betreute Grundschule in Timmaspe organisiert. Diese besuchten zwar zurzeit auch sechs Krogasper Kinder. Doch die vorgelegte Aufstellung der Kosten ließe zu viele Fragen offen, um über einen so hohen Beitrag sofort zu entscheiden, hieß es zu dem Thema aus dem Kreis der Gemeindevertreter.

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erstellt am 13.Jul.2017 | 13:00 Uhr

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