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Holsteinischer Courier

13. Dezember 2017 | 04:55 Uhr

Landtagswahl : Geerdts tritt nicht wieder an

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die CDU in Neumünster und Boostedt sucht Kandidaten für die Wahl im Mai 2017

von
erstellt am 07.Okt.2015 | 12:00 Uhr

Neumünster | Rund 19 Monate vor dem Termin wirft die nächste Landtagswahl bereits die ersten Schatten und beschäftigt die Politik. Während beispielsweise in den meisten CDU-Kreisverbänden schon mehr oder weniger öffentlich über mögliche Kandidaturen geredet wird, ist es in Neumünster noch ruhig - zumindest vor den Kulissen.

Dahinter werden natürlich längst Namen gehandelt, diskutiert und verworfen. Fakt ist aber, dass zum ersten Mal seit 23 Jahren ein neuer Bewerber (oder eine Bewerberin) gesucht wird, denn der langjährige Abgeordnete (und spätere Landtagspräsident) Torsten Geerdts geht nicht ins Rennen.

„Wir bereiten die Aufstellung gerade in der Partei vor und werden bis Ostern 2016 den oder die Kandidatin für den Wahlkreis Neumünster-Boostedt wählen“, sagt der Kreisvorsitzende Wolf Rüdiger Fehrs auf Courier-Anfrage. Für den Juni ist geplant, die Landesliste aufzustellen, und voraussichtlich im Mai 2017 wird dann der neue Landtag gewählt.

Nach Angaben von Fehrs werden verschiedene Namen aus Neumünster und Boostedt in der Partei gehandelt, aber er werde öffentlich keine nennen. Wird er als Parteichef ein gewisses Erstzugriffsrecht nutzen? „Ich möchte eine Kandidatur derzeit nicht ausschließen, aber es werden in der Partei derzeit viele Gespräche geführt“, sagte Fehrs.

Torsten Geerdts hat jedenfalls andere Pläne. Er saß von 1992 bis 2012 im Landtag, war dann aber trotz Listenplatz 2 nicht wieder ins Parlament eingezogen. Heute ist er Vorstandssprecher des DRK-Landesverbands. „Ich bin in den vergangenen Wochen von einigen Parteimitgliedern aus Neumünster und aus der Landespartei gebeten worden, 2017 erneut zu kandidieren. Aber ich stehe dafür nicht zur Verfügung. Meine Aufgabe als DRK-Vorstand werde ich – gerade jetzt – fortsetzen“, sagte Geerdts zum Courier. In Neumünster müsse sich zunächst der Kreisvorsitzende erklären, ob er sich um das Mandat bewerbe. Außerdem müsse er seine Themenschwerpunkte für seine mögliche Arbeit in Kiel nennen. Geerdts: „Danach werden sich mit Sicherheit weitere Bewerberinnen und Bewerber melden, die sich einer breiten innerparteilichen Debatte stellen.“

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