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Holsteinischer Courier

24. August 2017 | 01:53 Uhr

Ba-Da-Boom : Gedränge vor den zwölf Bühnen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

50 Gruppen machten im Stundentakt Musik in der Innenstadt. Musikfest begeisterte mehrere 1000 Zuhörern

Neumünster | Nach der Kunstflecken-Eröffnung am vergangenen Freitag war Ba-Da-Boom“, das größte Straßenmusikfestival des Landes, die erste Veranstaltung im Rahmen des Neumünsteraner Kulturfestivals. Tausende Menschen wurden am Wochenende von der Musik in die Innenstadt gelockt. Auf zwölf Bühnen, die im Innenstadtbereich verteilt waren, spielten im Stundenrhythmus 50 Bands. Von Rock-Metal, Klassik, Folk, afghanischen Klängen bis hin zu Elektronik-Dance und vielem mehr konnten die gebotenen Musikrichtungen kaum unterschiedlicher sein.

„Wir haben schon viel von Ba-Da-Boom gehört. In den vergangenen Jahren kam uns aber leider jedes Mal etwas dazwischen. Diesmal freuen wir uns, dabei sein zu können“, sagten Ute und Uwe Kekeritz aus Faldera, die zunächst der Band „Sunflowers“ am Kleinflecken zuhörten. Eine Menschentraube sammelte sich auch auf dem Großflecken am Eingang zur Lütjenstraße, als die bekannte Neumünsteraner Band „Mein Ton“ ihren Auftritt hatte. Bereits am Donnerstag ist „Mein Ton“ erneut beim Kunstflecken am Start, wenn die Band beim Fleckendonner in den musikalischen Wettstreit tritt.

Besonders gut frequentiert waren auch die zwei Bühnen am Fürsthof. Dort war zum Teil kaum noch ein Durchkommen möglich, weil sich hunderte Zuhörer an den Bühnen sammelten. Erstmals beim Ba-Da-Boom dabei war die Band Bamautzky aus Braunschweig, die „Lieder für Laute und Leise“ mit nach Neumünster gebracht hatten. „Auf ‚Ba-Daboom‘ bin ich ganz zufällig gestoßen. Wir schauen immer mal nach Auftrittmöglichkeiten. Bei der Recherche bin ich auf der Internetseite des Straßenmusikfestivals gelandet. Mir gefiel das Konzept gleich sehr gut und die Anmeldung lief absolut unkompliziert per E-Mail“, erzählte Peter Bautz, der gemeinsam mit Thomas Trubjansky und Matthias Pätsch das Trio Bamautzky bildet. „Uns gibt es jetzt seit etwa drei Jahren“, erzählten sie. Sie hatten zunächst bekannte Evergreens eingedeutscht. Inzwischen schreiben sie eigene Lieder mit deutschen Texten, die meist mit viel Witz daherkommen. Ihre größten Fans hatten sie auch mitgebracht – ihre eigenen Frauen. Karin Latzel-Pätsch, Hannelore Bautz und Rita Trubjansky freuten sich nach dem Auftritt ihrer Männer darauf, sich auch andere Bands anzuhören. Ba-Da-Boom war wieder ein voller Erfolg. Einziger Wermutstropfen, für den die Veranstalter nichts können, war das Wetter. Immer wieder schlugen Starkregenschauer nieder. Sämtliche Bands traten deswegen gut geschützt in Zelten auf. 


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erstellt am 07.Sep.2015 | 08:00 Uhr

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