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Verkaufsoffener Sonntag : Gedränge in den Einkaufsstraßen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Händler sind zufrieden mit der Aktion „Winterfeuer“. Lange Staus Richtung Innenstadt und DOC.

Der erste verkaufsoffene Sonntag in diesem Jahr sorgte gestern für Gedränge in den Einkaufsstraße und für volle Geschäfte. Punkt 13 Uhr entzündete Jürgen Stürck von der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte auf dem Großflecken das „Winterfeuer“, das der Anlass des Einkaufssonntags war.

Das Wetter hätte nicht besser sein können. Sonnenschein und angenehme Temperaturen herrschten den ganzen Tag über. „Das Wetter ist eigentlich schon viel zu gut für ein Winterfeuer“, meinte Citymanager Michael Keller.

Dennoch weckte die Sonne die Kauflaune bei den Besuchern aus nah und fern. „Bei uns standen die Kunden bereits vor der Ladenöffnung vor der Tür. Besser hätte es nicht starten können“, sagte Karstadt-Filialgeschäftsführerin Christin Krümmel. In vielen Geschäften bildeten sich Schlangen an den Kassen, Cafés waren gut besucht.

Das nahm Citymanager Keller zum Anlass, auch Kritik zu äußern. „Alle Geschäfte profitieren von den Aktionen, die wir auf den Großflecken veranstalten. Aber wenn es um die finanzielle Beteiligung geht, sind viele nicht dazu bereit. Und die Rede ist von überschaubaren Beträgen“, sagte er. Würden sich laut Keller alle Geschäfte der Stadt, sowohl Filialisten als auch inhabergeführte, finanziell beteiligen, „dann würde Neumünster ins ganze Land ausstrahlen. Mit finanzieller Beteiligung aller hätten wir eine enorme Marketingkraft, mit der Neumünster viel stärker vorangehen würde“, betonte Keller.

Auch außerhalb der Innenstadt brummte es in den Läden. Nortex hatte eine Stunde vorab schon zum Einstimmungskonzert eingeladen. Die Michael-Weiß-Jazzband war diesmal das musikalische Zugpferd. Nach dem Nortex-Auftritt spielten die Neumünsteraner Musiker auf dem Großflecken auf. Sie wechselten sich ab mit dem Feuer- und Ballonkünstler Kai „Feuerfuchx“ Neuhaus. Am Designer-Outlet-Center (DOC) erfreute Ballonkünstler Ralf Bradhering die Kinder mit tierischen Luftballons. Natürlich gab es überall jede Menge Angebote und Schnäppchen. Mit Tüten beladen schoben sich die Besucher durch die Laden-Gassen. Auf dem rappelvollen Parkplatz waren viele auswärtige Autokennzeichen zu sehen.

Auch bei Nortex war man zufrieden. Verkaufsleiter Helmut Jahn erklärte: „Der Wettergott hatte es gut gemeint, so dass viele Kunden auch weite Wege zu uns in Kauf genommen haben. Es war ein ganz hervorragender erster Einkaufssonntag.“ Thomas Brügge, Geschäftsführer von Möbel Brügge am Freesen-Center zog ebenfalls eine positive Bilanz. „Die Parkplatzkapazität kam an ihre Grenzen, und wir konnten bei dem Ansturm kaum genügend Mitarbeiter vorhalten. Es war einfach gigantisch“, erklärte er.

Ein Wermutstropfen war allerdings der Verkehr. Auf allen größeren Straßen bildeten sich laut Polizei über Stunden in beide Richtungen Staus. An der Altonaer Straße, der Rendsburger Straße oder am Ilsahl ging es nur noch im Schritt-Tempo voran. Die Polizei eilte zu den besonders verstopften Kreuzungen und versuchte, dort den Verkehr zu entzerren.

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erstellt am 03.Feb.2014 | 04:00 Uhr

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