Gedenk-Ausstellung in der Kirche

Bilder von Karl-Heinz Petersen sind in  St.  Maria-St. Vicelin zu sehen. Foto: HC
Bilder von Karl-Heinz Petersen sind in St. Maria-St. Vicelin zu sehen. Foto: HC

In St. Vicelin / St. Maria sind Bilder von Karl-Heinz Petersen zu sehen

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13. Mai 2013, 10:02 Uhr

Neumünster | In Gedenken an den ersten Jahrestag nach dem Tod des Künstlers Karl-Heinz Petersen werden noch bis Ende Juni Bilder des Neumünsteraner Künstlers in der Kirche St. Maria- St. Vicelin gezeigt. Petersen starb am 8. Mai 2012 im Alter von 62 Jahren und war in Neumünster durch seine ungewöhnlichen Kunstaktionen und als Organisator vieler Ausstellungen bekannt.

Der gebürtige Castrop-Rauxeler lernte in Neumünster den Beruf des Maschinenschlossers; lange Jahre arbeitete er bei Sauer-Danfoss, wo er immer wieder die Werke von Künstlern aus der Stadt präsentierte. Drei Jahre lang wurde er vom Künstler Hilmar Friedrich unterrichtet; auch das Kulturamt und die Dr.-Hans-Hoch-Stiftung unterstützten ihn regelmäßig. Von 1991 bis 1994 studierte er an der Fachhochschule für Gestaltung in Kiel.

In seinen letzten Jahren entdeckte Karl-Heinz Petersen dannNorwegen für sich. Er ließ sich in der Stadt Trungen nieder, hatte dort ein Atelier. Die herbe, aber großartige Landschaft inspirierte ihn bei seiner Malerei. Einige Werke aus dieser Zeit sind in der katholischen Kirche zu sehen.

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