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Holsteinischer Courier

17. Dezember 2017 | 03:31 Uhr

Wattenbek : Gebühren auf dem Prüfstand

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Wasserpreis steigt. Eine Wirtschaftsagentur soll die Gebührensatzung prüfen.

shz.de von
erstellt am 12.Dez.2013 | 05:00 Uhr

Im Mittelpunkt der Wattenbeker Gemeindevertretersitzung vorgestern Abend stand der Tagesordnungspunkt „Erhöhung der Gebühren für die Wasserversorgung“.

Der Bordesholmer Amtsdirektor Heinrich Lembrecht erklärte, dass die Wattenbeker einen so genannten Regiebetrieb unterhalten. Die Gemeinde besitzt und unterhält ein eigenes Versorgungssystem. Das Trinkwasser wird von den Bordesholmer Versorgungsbetrieben gekauft und an die Verbraucher weitergegeben. Weil der aktuelle Preis von 1,12 Euro pro Kubikmeter die Kosten nicht deckt, soll der Bezugspreis nach Beschluss der Gemeindevertretung ab dem 1. Januar auf 1,29 Euro pro Kubikmeter erhöht werden. Die Grundgebühr von zwei Euro pro Wohnung und Monat bleibt unangetastet.

Die Preiserhöhung bedeutet für einen Vier-Personen-Haushalt mit einem Durchschnittsverbrauch von 160 Kubikmetern im Jahr zusätzliche Kosten von jährlich 27 Euro. Der Verlustbetrag am Ende des Jahres wird voraussichtlich rund 160 000 Euro betragen. Dazu trugen in erster Linie hohe Wartungs- und Sanierungskosten sowie ein spürbarer Rückgang des Wasserverbrauchs in den Vorjahren bei. Auf Antrag von Dr. Norbert Bruhn-Lobin von der Wählergemeinschaft Aktiv für Wattenbek (AFW) kamen die Ratsmitglieder überein, dass sich das Wirtschaftsberatungsunternehmen Wibera einmal grundlegend mit dem Problem einer kostendeckenden und rechtlich einwandfreien Gebührensatzung für die Gemeinde beschäftigt. So ein Prüfauftrag kostet rund 5000 Euro.

Den feierlichen Rahmen um einen prächtig geschmückten Weihnachtsbaum im Tagungsraum des Gemeindezentrums nahm Wattenbeks Bürgermeister Sönke Schröder zum Anlass, insgesamt neun mit der Kommunalwahl im Mai ausgeschiedene Ortspolitiker zu verabschieden. Allen voran sein Vorgänger Uwe Bräse (75), der in Würdigung und Anerkennung seiner Verdienste für die Kommune zum Ehrenbürger ernannt wurde. Als Bürgermeister hatte Bräse sich von 1979 bis 1990 sowie von 2008 bis zum Frühjahr 2013 mit großer Beharrlichkeit und Ausdauer für die Entwicklung und Gestaltung eingesetzt, bevor er sich aus gesundheitlichen Gründen von der politischen Bühne verabschiedete.










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