Feuer im Kleingarten : Gartenlauben brannten restlos nieder

Nur noch ein ein Haufen verkohlter Balken blieb von dem Gartenlauben übrig. Wolfgang Goedke zeigte sich am Freitagmorgen geschockt.
Nur noch ein ein Haufen verkohlter Balken blieb von dem Gartenlauben übrig. Wolfgang Goedke zeigte sich am Freitagmorgen geschockt.

Durch ein Feuer sind in der Nacht zum 1. Mai in der Gartenkolonie „Sienknechtsche Gärten“ an der Falderastraße zwei Lauben zerstört worden.

shz.de von
02. Mai 2015, 06:00 Uhr

Neumünster | Durch ein Feuer sind in der Nacht zum 1. Mai in der Gartenkolonie „Sienknechtsche Gärten“ an der Falderastraße zwei Lauben komplett zerstört worden. Anwohner waren durch Qualm und Feuerschein auf den Brand aufmerksam geworden und schlugen Alarm.

Obwohl die Berufsfeuerwehr schnell vor Ort war und auch noch die freiwilligen Wehren Stadtmitte und Wittorf als Verstärkung anrückten, war an den im Vollbrand stehenden hölzernen Gebäuden nichts mehr zu retten. Das Übergreifen der Flammen auf eine dritte bedrohte Laube konnte aber verhindert werden. Der Sachschaden beträgt etliche tausend Euro.

Es war das erste Mal seit ihrer Gründung, dass die kleine Gartengemeinschaft von einem Feuer heimgesucht wurde. Die Brandursache ist noch unklar, auch Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen.

Wolfgang Goedke, Obmann der Kolonie, zeigte sich am Freitagmorgen entsetzt. Eine der zerstörten Lauben gehörte ihm selbst, und der Schmerz über das verlorene „kleine Paradies“ stand ihm ins Gesicht geschrieben. „Kurz vor zwei Uhr in der Nacht hat man mich aus dem Bett geklingelt“, berichtete er. Als er dann vor Ort eingetroffen sei und das ganze Ausmaß überblickt habe, hätten ihm Tränen in den Augen gestanden, räumt er unumwunden ein. Tröstlich sei aber, dass viele Mitgärtner schon angekündigt hätten, beim Wiederaufbau zu helfen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen