Aktion „Stromabwärts“ : Gartengeräte treiben den Zähler an

Die Brandenburgs in ihrem Garten: Heckenschere, Rasenmäher und die Teichpumpe verbrauchen jetzt in der Sommersaison jede Menge Strom.
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Die Brandenburgs in ihrem Garten: Heckenschere, Rasenmäher und die Teichpumpe verbrauchen jetzt in der Sommersaison jede Menge Strom.

Das Ehepaar Brandenburg aus Gadeland zieht bei der Aktion „Stromabwärts“ eine erste Zwischenbilanz.

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18. Juni 2014, 08:00 Uhr

Neumünster | Schönes Wetter – da zieht es auch Ursula und Peter Brandenburg in den Garten. Das Ehepaar aus Gadeland genießt sein kleines Paradies neben dem Haus. Doch damit es so schön aussieht, ist auch regelmäßige Pflege nötig. Der Rasenmäher surrt fast wöchentlich, die Hecken wollen geschnitten werden, und auch die Teichpumpe mit Filter und UV-Lampe gegen Algen leistet nun ununterbrochen ihre Arbeit. „Das schlägt natürlich auf die Strombilanz“, sagt Peter Brandenburg.

Seit einem halben Jahr nehmen die Brandenburgs an der Aktion „Stromabwärts“ der Verbraucherzentralen und des Schleswig-Holstein Energieeffizienz-Zentrums (SHeff-Z) teil. Alle zwei bis drei Tage trägt Peter Brandenburg im Internet seinen aktuellen Zählerstand auf der Seite der Aktion ein. Das Computerprogramm errechnet ihm dann seinen aktuellen Einspar-Erfolg im Vergleich zum Vorjahr (der Courier berichtete). „Aktuell liegen wir bei einer Einsparung von 25,45 Prozent“, sagt Peter Brandenburg. Doch der Wert sinkt, denn im Sommer bleibt das Licht zwar länger aus, und die Wäsche trocknet auf der Leine anstatt im Trockner, doch die Gartengeräte zehren das mehr als auf. Das Ehepaar verzichtet bewusst auf eine weitere Pumpe im Teich für einen künstlichen Wasserlauf und achtet auch sonst auf den sparsamen Einsatz der Saisongeräte. „Allerdings bringt es auch nichts, wenn wir mit Kohle grillen, anstatt den Herd zu benutzen“, meint Peter Brandenburg schmunzelnd.

Eines stellt Ursula Brandenburg aber schon fest: „Wir sind wirklich sensibler geworden, was das Thema Stromsparen angeht, beschäftigen uns auch intensiver mit dem Thema.“

Einen ersten Erfolg der Aktion kann das Ehepaar auch schon buchen: Die Jahresabrechnung der Stadtwerke, die ihnen gerade in den Briefkasten geflattert ist, liegt um zehn Prozent niedriger als im Vorjahr.

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