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A7 bei Neumünster : Gaffer behindern Retter: Schwerer Unfall mit acht Verletzten

vom

Ein Autofahrer übersieht ein Stauende und schiebt vier vor sich fahrende Fahrzeuge ineinander. Die Rettungskräfte haben Probleme bei der Bergung.

shz.de von
erstellt am 07.Aug.2015 | 20:36 Uhr

Neumünster | Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A7 zwischen den Abfahrten Neumünster-Süd und Mitte sind Freitagnachmittag acht Menschen verletzt worden, darunter ein Kind und eine Schwangere. Mehrere Rettungswagen und ein Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr waren im Einsatz.

Nach ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei übersah ein schwedischer Autofahrer um kurz nach 13.30 Uhr im Baustellenbereich ein Stauende und fuhr mit einer derart hohen Geschwindigkeit auf das Stauende, dass er vier vor sich fahrende Fahrzeuge aus Schleswig sowie aus anderen Bundesländern ineinanderschob.

„Die erste Meldung verhieß nichts Gutes, zum Glück waren am Ende aber alle Beteiligten nur leicht verletzt“, erklärte am Abend ein Sprecher der Autobahnpolizei. Die Autobahn war zwischen den Abfahrten Süd und Mitte in Richtung Norden über zweieinhalb Stunden einspurig während der Bergungsarbeiten gesperrt.

Es kam dadurch nicht nur in Richtung Flensburg zu einem kilometerlangen Stau, auch auf der Gegenfahrbahn stockte der Verkehr durch Gaffer. „Die Autofahrer bildeten keine Rettungsgasse, deshalb kamen die Einsatzfahrzeuge nur schwer zum Unfallort“, erklärte der Sprecher.

Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf etwa 70.000 Euro. Alle Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

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