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125 Jahre Feuerwehr : Gadelander Wehr feierte Jubiläum

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Mehrere hundert Gäste schauten sich historische Löschfahrzeuge an oder staunten über Vorführungen aus dem Feuerwehralltag

Gut, dass weder die Feuerwehrkameraden noch die Gadelander aus Zucker sind: Dabei hatte das große Festwochenende zum 125-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Gadeland wettertechnisch schon so seine Herausforderungen. Dies tat der guten Stimmung im Festzelt und auf dem Ausstellungsgelände jedoch keinen Abbruch. Mehrere hundert Gäste feierten hier drei Tage lang auch im Regenmantel und unter Schirmen.

Besonders freute dabei den Wehrführer Heiko Kaack, dass die Gadelander zum Umzug am Freitag die Straßen so schön geschmückt hatten. „Natürlich hatten wir dies gehofft, aber letztlich waren wir von der Anteilnahme der Bevölkerung doch überwältigt“, sagte er.

Ebenso gut kam auch das Festprogramm der Wehr an, das die Kameraden rund zwei Jahre geplant hatten. Dazu gehörten viele Aktionen befreundeter Vereine und Verbände auf der Festwiese, eine beeindruckend beleuchtete Wasserwand sowie Livemusik und technische Vorführungen aus dem Alltag der Wehren.

„Von der ersten Idee bis hin zum Aufbau kamen immer wieder neue Ideen hinzu. Und bis dann alles steht, dauert es doch seine Zeit“, erklärte der Wehrführer. Besonders stolz war er auch auf die erste öffentliche Präsentation der neuen Hilfeleistungsausrüstung, die sich auf einem Fahrzeug befindet, das seit zwei Jahren im Einsatz ist. Hierzu wurde mit Schere und Spreizer dem staunenden Publikum eindrucksvoll gezeigt, wie die Einsatzkräfte eine eingeklemmte Person aus einem Fahrzeug befreien.

Am Sonntagnachmittag dann ging es für die teilnehmenden Mannschaften der Feuerwehren sowie Gadelander Vereine bei den Spielen ohne Grenzen noch mal mit Spaß und Ehrgeiz um Ruhm und Ehre.

Letztlich setzte sich hier die Jugendfeuerwehr aus Wasbek unter den sechs teilnehmenden Nachwuchsgruppen durch. Bei den Erwachsenen-Mannschaften konnten sich die Kameraden aus Groß Kummerfeld schließlich über den Sieg im Spaßturnier freuen.




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