Jugendwaldspiele : Gadelander kennen sich in der Natur gut aus

Siegerklasse: Stolz präsentieren  die Jungen und Mädchen der 4c an der Gadelander Grundschule ihren Wanderpokal, das Rothirschgeweih. Als Schirmherr gratulierte unter anderem Stadtpräsident Friedrich-Wilhelm Strohdiek (hinten,  2.von rechts).
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Siegerklasse: Stolz präsentieren die Jungen und Mädchen der 4c an der Gadelander Grundschule ihren Wanderpokal, das Rothirschgeweih. Als Schirmherr gratulierte unter anderem Stadtpräsident Friedrich-Wilhelm Strohdiek (hinten, 2.von rechts).

Die Jungen und Mädchen der 4c an der Gadelander Grundschule glänzten mit profundem Wissen über Fauna und Flora in den Forsten.

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04. Juni 2014, 08:00 Uhr

Neumünster | Hand aufs Herz, hätten Sie gewusst, dass die Nadeln einer Douglasie nach Zitrone duften oder in einem kleinen Ameisenhaufen bis zu 500 000 kleine Krabbler wohnen? – Die Jungen und Mädchen der 4c an der Gadelander Grundschule haben ’s drauf. Im Abschlussquiz der Jugendwaldspiele glänzten sie mit profundem Wissen über Fauna und Flora in den Forsten. Als Belohnung durfte die Siegerklasse gestern den neuen Wanderpokal des Wettbewerbs, ein prachtvolles Rothirschgeweih, in Empfang nehmen.

Bereits zum 42. Mal hatten die Schleswig-Holsteinischen Landesforsten und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald in den vergangenen Wochen zum Wissenswettbewerb in den Ricklinger Forst eingeladen. 33 Schulen aus Neumünster und dem Umland mit insgesamt 630 Jungen und Mädchen aus den vierten Klassen hatten diesmal das Angebot angenommen, ließen sich von Experten das erstaunliche Waldleben von Tieren und Pflanzen erklären – oder auch ganz praktisch zeigen wie man fachmännisch Holz schlägt oder einen Baum pflanzt.

Ziel des Wettbewerbs sei es, schon den Kindern einzuimpfen, was uns der Wald gibt, um so das Verständnis für einen schonenden Umgang mit der Natur zu wecken, erklärte Otto Stange von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald bei der Siegerehrung. Getreu dem Motto „wer den Wald kennt, schont ihn auch“, hoffen die Organisatoren auf viele kleine neue Waldschützer. Damit die Idee weitergetragen wird, gab es zum Abschluss der Waldspiele für jeden Teilnehmer eine kleine Traubeneiche, den Baum des Jahres 2014. Als Försterin Heide Anders-Schnipkoweit gestern die Klasse fragte, wer den Baum denn schon eingepflanzt habe, hoben sich viele Hände. Da strahlte auch Klassenlehrerin Birte Ingwersen, die die Kinder im Sachkundeunterricht intensiv auf die Jugendwaldspiele vorbereitet hatte. Immerhin hat die Schule einen Ruf zu verteidigen: In der Schule hängt bereits ein eindrucksvolles Rothirschgeweih. Die Schule durfte es vor zwei Jahren behalten, nachdem sie die Jugendwaldspiele gleich dreimal hintereinander gewonnen hatte.

Auf dem zweiten Platz landete in disem Jahr die 4d der Grundschule an der Schwale, den dritten Platz errang die 4 a der Mühlenhofschule. 

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