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Krogaspe : Fusion der Wehren aus Krogaspe und Loop ist im Gespräch

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Gemeindewehrführer Christoph Schulte-Steinberg scheidet zum 1. Januar aus beruflichen Gründen aus.

shz.de von
erstellt am 20.Dez.2013 | 06:00 Uhr

Die Krogasper Feuerwehr braucht einen neuen Wehrführer. Gemeindewehrführer Christoph Schulte-Steinberg hat Bürgermeister Nils Höfer mitgeteilt, dass er sich zum 1. Januar von der Führungsposition verabschiedet. „Aus beruflichen Gründen kann ich mein Ehrenamt leider nicht mehr so ausüben, wie ich es mir bei meinem Amtsantritt vor rund zehn Monaten vorgenommen habe. Für einen reibungslosen Übergang im Interesse aller Beteiligten stelle ich daher mein Amt zur Verfügung“, sagte der kommunale Feuerwehrchef.

Wer seine Nachfolge antreten wird, ist noch nicht geregelt. Die Angelegenheit ist zurzeit das Top-Thema im Kreis der kommunalen Brandschützer. Nach Information unserer Zeitung ist der amtierende Gruppenführer und Gemeindevertreter Hans-Heinrich Reimers im Gespräch. „Ich wäre auch bereit, das Amt anzunehmen, wenn ich denn gewählt werden sollte“, sagte der Kandidat auf Nachfrage. Sollte das aber nicht der Fall sein, stehen die Zeichen in der Wehrtruppe auf eine amtsübergreifende Fusion mit der Looper Wehr, die zum Bordesholmer Land gehört, während die Krogasper zum Amt Nortorf Land zählen. „Das dürfte doch eigentlich kein Problem sein, denn wir verstehen uns mit den Loopern Nachbarn sehr gut, veranstalten gemeinsame Übungen und haben uns gegenseitig bei Einsätzen schon immer unterstützt. Ich wüsste eigentlich nicht, woran eine geregelte Nachbarschaftshilfe scheitern sollte“, sagte ein Feuerwehrmann unserer Zeitung, der aber nicht genannt werden möchte.

„Bei uns ist so ein Zusammenschluss zwar noch kein Thema, doch wie sind als gute Nachbarn immer gesprächsbereit“, sagte der Looper Bürgermeister Torsten Teegen.

Sollte der amtsübergreifende Fusionsgedanke konkrete Formen annehmen, wäre es nach Aussage von Peter Krey, zuständiger Fachbereichsleiter des Amtes Nortorf-Land, der erste Fall im Amt mit 16 Kommunen plus der Stadt Nortorf. „Eine amtsübergreifende Übertragung oder Wahrnehmung des Brandschutzes wäre dann zu prüfen“, sagte der Fachbereichsleiter.




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