Feuer im Kleingartengelände : Funken vom Grill setzten Laube in Brand

Als die Feuerwehr eintraf, stand die Laube bereits  in Flammen. Dennoch bekam sie  das Feuer schnell unter Kontrolle.
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Als die Feuerwehr eintraf, stand die Laube bereits in Flammen. Dennoch bekam sie das Feuer schnell unter Kontrolle.

Feuerwehren verlegten mehrere 100 Meter Schlauchleitungen, um Wasser an den Brandort zu schaffen

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17. Juni 2014, 05:00 Uhr

Neumünster | Ein jähes und unerfreuliches Ende fand am Sonntagabend ein Grillabend auf einer Parzelle der Eisenbahn-Landwirtschaft an der Max-Eyth-Straße. Nicht nur aus dem Holzkohlengrill züngelten Flammen, sondern auch die nur wenige Meter entfernte Laube brannte plötzlich lichterloh. Als das Feuer bemerkt wurde, war es offenbar bereits zu spät, es mit Bordmitteln zu löschen. Die Feuerwehr wurde alarmiert.

Schon bei der Anfahrt zum Brandort sahen die Retter einen großen Rauchpilz über dem Gelände. Die fröhliche Runde, die gerade noch in dem Garten zusammengesessen hatte, brachte sich offenbar ziemlich fluchtartig in Sicherheit: Ein Berg noch nicht verzehrter Frikadellen und Würstchen blieb auf dem Tisch zurück. Alle Grillgäste kamen unverletzt davon.

Weil der Brand nicht mit den Wasservorräten von Tanklöschfahrzeugen einzudämmen war, forderten die Beamten der Berufsfeuerwehren Unterstützung von freiwilligen Feuerwehren an, die mehrere hundert Meter lange Schlauchleitungen verlegten. So konnte der Brand dann relativ schnell unter Kontrolle gebracht werden. Vermutlich hat der Funkenflug vom Grill das Feuer entfacht.

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