zur Navigation springen

Zwei Menschen starben : Fuhlendorf: Trauerfeier nach Absturz des Polizei-Hubschraubers

vom

Knapp eine Woche nach dem Unglück wird den Toten gedacht. Auch Ministerpräsident Torsten Albig kam nach Fuhlendorf.

Fuhlendorf | Gut eine Woche nach dem Absturz eines Bundespolizei-Hubschraubers in Schleswig-Holstein haben Angehörige, Freunde und Kollegen Abschied von den beiden Opfern genommen. Unter den 600 Trauergästen des nicht öffentlichen Abschieds am Freitag auf dem Fliegerhorst der Bundespolizei in Fuhlendorf (Kreis Segeberg) waren auch Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) und der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dieter Romann.

Der Hubschrauber war am 25. Februar nach einem Nachtflugtraining bei Bimöhlen (Kreis Segeberg) nur 40 Meter von einem Wohnhaus entfernt auf einen Acker gestürzt. Der 33-jährige Co-Pilot und ein 42 Jahre alter Insasse kamen dabei ums Leben. Der 31-jährige Pilot überlebte schwer verletzt. Die Absturzursache ist weiterhin unklar.

Die Ermittlungen über die Unfallursache werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen, wie ein Sprecher der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) sagte. Das Flugzeugwrack müsse zunächst von den Räumlichkeiten der Bundespolizei zur BFU in Braunschweig transportiert werden. Der Flugschreiber werde weiterhin ausgewertet. Nach seiner Genesung soll der Pilot befragt werden.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) zeigte sich nach dem tödlichen Hubschrauberabsturz erschüttert und reiste am Tag nach dem Unglück an den Absturzort.

zur Startseite

von
erstellt am 04.Mär.2016 | 13:12 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen