„Neumünster-Session-Band“ : Fürsthof-Open-Air: Für jeden war etwas dabei

Tolle Soli boten Marco Ramforth (links) und Arne Gloe.
Tolle Soli boten Marco Ramforth (links) und Arne Gloe.

Die „Neumünster-Session-Band“ begeisterte rund 180 Zuhörer mit Musik der 70er- bis 90er-Jahre.

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13. Juli 2015, 06:30 Uhr

Neumünster | Spaß an der Musik führte die sechs Musiker zusammen, lange Zeit in verschiedenen Besetzungen zu verschiedenen Sessionen, meist im Fürsthof. Doch seit mehr als einem Jahr gibt es eine stabile „Neumünster-Session-Band“ (NSB), deren Spaß an der Musik der 70er- bis 90er-Jahre, gespielt in Handarbeit und wenig Technik, sich spontan auf die Zuhörer überträgt.

So auch am vergangenen Sonnabend bei einem Open-Air-Konzert am Fürsthof. Gleich mit dem ersten Song „Mighty Quinn“ begannen die rund 180 Zuhörer mitzusingen und sich zu bewegen.

In der Besetzung Jens Sauerbrey (Bass), Marco Ramforth (Mandoline), Tobias Röß (Gitarre), Stefan Back (Klarinette und Saxofon), Arne Gloe (Mundharmonika und Akkordeon), Olaf Bierstedt (Cajon) und als Gast Michael Dröse (Congas) boten sie einen Ohrwurm nach den anderen.

Die Gäste waren begeistert. Zudem hatten viele den Eindruck, dass die Musiker mit zunehmender Spieldauer zu immer besserer Form aufspielten. War das Saxofon-Solo „Lovely Day“ von Back schon Spitze, so brillierte er mit „Long Train Running“ als Gesangssolist. Gleiches galt für Marco Ramforth bei seinem Solo „Sweet Home Chicago“, das dann Gloe und Röß mit „Whole Lotta Rosie“ oder „Bad Moon Rising“ noch überboten.

Natürlich waren auch richtige Klassiker wie „Horse with no Name“ dabei. Auf „Short People“ mit Arne Gloe hatten schon viele gewartet und waren begeistert.

Toller Beifall begleitete die Musiker drei volle Stunden lang. Die musikalisch aufgeheizte Stimmung in der Straße hielt bis zum Schluss. Hätten die Häuser nicht gestört, wären sicher noch mehr Gäste geblieben.

Ute Markmann aus Aukrug brachte es auf den Punkt: „Musik mit Herz gemacht, den Musikern macht es sichtlich Spaß. Sie bringen Songs, die ich kenne und mitsingen kann.“

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